Ein Vogel vor einem Lufthansa-Airbus.
Ein Vogel vor einem Lufthansa-Airbus. Bild © Imago

Zweieinhalb Stunden nach dem Start war er wieder in Frankfurt: Ein Lufthansa-Airbus auf dem Weg nach San Diego musste umkehren. Vögel hatten dafür gesorgt, dass das Triebwerk vibrierte.

Der Kranich kämpft mit Vögeln: Eine Lufthansa-Maschine musste am Donnerstag auf dem Weg von Frankfurt nach San Diego (USA) umkehren, mit 265 Passagieren an Bord. Gegen 10.45 Uhr war der Flieger gestartet, gegen 13 Uhr wieder in Frankfurt am Boden.

Der Grund: Die Piloten hatten Vibrationen an einem der vier Triebwerke des Airbus A340 festgestellt, sagte ein Lufthansa-Sprecher. Nach der Landung stellte sich heraus: Offenbar war ein Vogel in die Turbine geraten, eventuell auch mehrere Vögel. Die Gattung habe bislang nicht festgestellt werden können, so der Sprecher, aber offenbar waren es kleinere Vögel, sonst hätten die Piloten den Zwischenfall bemerkt.

Fünf Stunden später ging es wieder los

Die Passagiere und die 13-köpfige Besatzung stiegen in einen zweimotorigen Airbus vom Typ A330 um, und fünf Stunden nach dem ersten Start waren sie wieder auf dem Weg nach Kalifornien.

Bereits im vergangenen Juli hatte eine Lufthansa-Maschine in Frankfurt wegen Vogelschlags umkehren müssen. Insgesamt kommt es jährlich auf dem Flughafen Frankfurt zu rund 300 Kollisionen von Vögeln und Flugzeugen, Schaden entsteht dabei selten. Der Flughafen hat dennoch eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um die Vögel zu vertreiben - Lautsprecher, Laser oder auch Mäusegift, um keine Greifvögel zusätzlich anzulocken.