Falsche Fünfziger findet die Polizei vor allem in der südlichen Wetterau
Falsche Fünfziger findet die Polizei vor allem in der südlichen Wetterau Bild © picture-alliance/dpa

Das Weihnachtsgeschäft gilt als Hochsaison für Geldfälscher. In diesem Jahr sind offenbar besonders viele Blüten in der Wetterau unterwegs. Die Polizei warnt vor falschen Fünfzigern.

Obwohl neue Banknotenserien den Fälschern das Leben schwerer machen sollen, sind offenbar immer noch hohe Mengen von Falschgeld im Umlauf. Wie die hessische Polizei am Freitag mitteilte, wurden auch in den vergangenen Monaten zahlreiche Blüten aus dem Verkehr gezogen.

Bereich Bad Vilbel und Karben besonders betroffen

Demnach mehren sich vor allem in der südlichen Wetterau die Blütenfunde. Die Meldungen kommen vor allem aus dem Bereich Bad Vilbel und Karben. Dort tauchten besonders viele falsche 50-Euro-Scheine auf. Genauere Zahlen wollte die Wetterauer Kriminalpolizei auf readitnow.info-Anfrage allerdings nicht nennen. Grund seien ermittlungstaktische Gründe.

Das Weihnachtsgeschäft gilt als Hochsaison für die Geldfälscher. Gerade beim Bezahlen im Einzelhandel sei höhere Wachsamkeit geboten, vor allem bei den Fünfzigern. Der bundesweiten Kriminalstatistik zufolge handelt es sich bei 58 Prozent aller gefundenen Fälschungen um 50-Euro-Scheine. Direkt gefolgt von den 20-Euro-Scheinen mit 37 Prozent.

Blüten erkennen und melden

Das Hologramm ist eines von mehreren Sicherheitsmerkmalen beim 50-Euro-Schein.
Das Hologramm ist eines von mehreren Sicherheitsmerkmalen beim 50-Euro-Schein. Bild © picture-alliance/dpa

- das sei der einfachste Weg, um die Banknoten in der eigenen Geldbörse auf Echtheit zu überprüfen. Die Polizei empfiehlt, sich immer mehrere Sicherheitsmerkamele anzuschauen.

Wer Zweifel an einer Banknote im Portemonnaie hat, sollte sich umgehend an seine Bank wenden. Die Berater übernehmen dann die Prüfung auf Echtheit. Wer in einem Geschäft eine Blüte als Wechselgeld erhält, sollte direkt die Polizei alarmieren.

Sendung: hr 4, 03.11.2017, 12:30 Uhr