Mehrere hundert Beschäftigte des Autozulieferers Neue Halberg Guss (NHG) haben am Donnerstag in Frankfurt für die soziale Absicherung ihrer Jobs demonstriert.

Vier Wochen nach Beginn der Streiks in den Werken Saarbrücken und Leipzig suchen Geschäftsleitung und IG Metall in der Main-Metropole erneut nach Lösungsmöglichkeiten. Die Tarifverhandlungen sollten am Donnerstag beginnen, vor dem sich etwa 600 Beschäftigte zu einer Kundgebung versammelten.

Die Gewerkschaft will mit den neuen Eignern einen Sozialtarifvertrag erreichen. Er soll eine Qualifizierungsgesellschaft und einen vom Unternehmen zu füllenden Treuhandfonds beinhalten, um die Beschäftigten im Fall von betriebsbedingten Kündigungen unterstützen zu können. Das Unternehmen dringt hingegen auf ein schnelles Ende der Streiks.

Erst am Freitag wird sich das Arbeitsgericht Frankfurt mit der Sache beschäftigen. Die eigentlich für Donnerstag angesetzte Verhandlung einer Klage der Geschäftsleitung gegen den Bundesvorstand der IG Metall ist auf den Freitag vertagt worden, wie NHG bestätigte.