Christina Behrendt
Christina Behrendt Bild © hr

Gut unterhalten wird man auf der Sommertour dank Redakteurin und Reporterin Christina Behrendt. Seit 2013 organisiert sie das Unterhaltungsprogramm vor Ort. Wir haben ihr vier Fragen gestellt.

Meine Aufgaben bei der readitnow-Sommertour sind:

Sommertour Redakteurinnen
Echte Teamarbeit: Julia Hurtzig, Alexandra Reeg und Christina Behrendt (v.l.) stellen die alljährliche Sommertour auf die Beine. Bild © hr

Ich koordiniere das sogenannte  Off-Air Programm - also eine Art Unterhaltungsprogramm für die ganze Familie an unseren Sommertour-Orten, das bereits Nachmittags startet. Seit 2013 haben wir ein neues Konzept. Sprich: Wir wollen den Sommertour-Orten die Gelegenheit geben, sich selbst und ihre Vereine vorzustellen. Von 16 bis 18 Uhr treten daher Tanz- und Turnvereine auf, zeigen örtliche Handwerker ihr Können oder Kinder-Chöre schmettern aus vollster Kehle und geben gesanglich ihr Bestes. Das ganze wird von mehreren Kameras gefilmt und auf Großleinwand übertragen. Wir haben also so eine Art Sommertour-Public-Viewing schon vor der eigentlichen "readitnow"-Sendung um 19:30 Uhr. Ich entscheide, wer bei diesem "Vorprogramm" auftritt und was dort gezeigt wird.

Was ist die größte Herausforderung bei der Organisation?  

Schwierig ist es, den Überblick zu behalten. Ich spreche pro Ort mit etwa zehn Vereinen und Akteuren – das macht unter dem Strich über 70 verschiedene Ansprechpartner, die man zum Teil nur telefonisch oder per Mail kennt. Deshalb muss man mit Tricks arbeiten: Ich schreibe mir genau auf, was ich mit jedem am Telefon besprochen habe: "Tanzgruppe X braucht einen speziellen Boden für den Auftritt, Tanzgruppe Y wird nur ganz knapp vor ihrem Auftritt eintreffen" und so weiter. Am Ende bin ich immer erstaunt, dass zum Schluss ein minütlich getackteter Ablaufplan entsteht und alle 70 Gruppen dann auch wirklich ihren Auftritt haben. Und wenn doch etwas schief geht, müssen Jens Kölker als Moderator des Nachmittags und ich als Koordinatorin irgendwie improvisieren und am Ende klappt es dann doch immer.

Mein Lieblingsort der bisherigen Sommertouren:

Irgendwie hatten alle Sommertour-Orte ihre Faszination. Gerade wenn man mittags um 13 Uhr auf einer leeren Wiese oder einem leeren Marktplatz ankommt und später hunderte wenn nicht gar tausende Menschen diesen Platz bevölkern. Jedes Mal ist man richtig stolz, was unser Team da in ein paar Stunden geschafft hat.

Mein schönstes Sommertour-Erlebnis:

Mir ist besonders Herborn 2013 in Erinnerung geblieben. Das war damals meine erste Sommertour und somit auch das erste Mal, dass wir ein so großes Off-Air-Programm organisiert hatten. Wir waren mittwochs in Herborn und die ersten Tage hatten wir noch mit Regenwetter zu kämpfen. Aber an diesem Mittwoch in Herborn ist der dortige Marktplatz quasi aus allen Nähten geplatzt: Es war so eng, dass die Kameras kaum noch ein Durchkommen hatten. Denn all die Tanzgruppen, Fußballvereine oder die Freiwillige Feuerwehr hatten ihre Freunde und Bekannten mitgebracht. Ich war einfach überwältigt, dass die "readitnow"-Sommertour tausende Menschen an einen Platz holen kann. Somit war es das erste Mal, dass sich das neue Konzept so richtig bewährt hatte.

читайте здесь