Andreas Hieke auf der Sommertour
Bild © Markus Palzer

Für "readitnow"-Moderator Andreas Hieke ist es nun das zehnte Mal, dass er die Sommertour moderiert. Er verrät, was ihm an Hessen besonders gut gefällt und wie er sich sogar mal einen Kindheitstraum erfüllen konnte.

Ich bin dabei seit:

Keine Ahnung! Ich muss mal im Archiv schauen... Seit 2008! Also ist es in diesem Jahr schon das neunte Mal. Aber es ist immer wieder spannend, Land und Leute kennen zu lernen und wir finden immer wieder schöne Orte, an denen wir noch nicht waren.

Am meisten freue ich mich auf:

All die freundlichen Gesichter, die uns empfangen, die Menschen, die uns ihre Orte zeigen, ihre Geschichten erzählen und uns ihre Zeit schenken.

Die größte Panne bei der Sommertour:

An eine richtige Panne kann ich mich nicht erinnern. Aber ich weiß noch, wie wir mal eine Sendung bei bestem Wetter geprobt haben und kurz vor der Sendung setzte dann plötzlich strömender Regen ein. Eine Schauspielgruppe in ihren historischen Gewändern löste sich sozusagen auf. Einige die Angst um ihre schönen Kostüme haben, verschwanden auf Nimmerwiedersehen, verabredete Gesprächspartner waren nicht mehr da und es musste improvisiert werden. Ich denke, für den Zuschauer war es trotzdem - oder gerade wegen unseres Kampfs mit den Wassermassen - eine spannende Sendung.

Mein schönstes Sommertour-Erlebnis:

Ach, da gab es so viele! Ich mag ja alte Autos sehr gern. Insofern war für mich das Eintauchen mit einem Amphibien-Car in die Werra ein ganz besonderes Erlebnis. Ein komisches Gefühl, mit einem Auto in den Fluss zu fahren, weil der Verstand zwar weiß, das geht, aber das Unterbewusstsein ruft: "Das kann nicht gut gehen!“ Hat aber funktioniert. Wir sind tatsächlich live in der Sendung in den Fluss reingefahren und dann ging es weiter wie mit einem Boot. So kann man sich als Fernsehjournalist immer mal wieder einen Kindheitstraum erfüllen.

Die readitnow-Sommertour in drei Worten:

Wie die "readitnow": informativ, unterhaltsam, nah (an der Lebenswirklichkeit unserer Zuschauer)

Das schönste an Hessen ist:

Für mich, der ich in den Brüder-Grimm Städten Kassel und Hanau aufgewachsen bin, ganz klar: unsere vielen märchenhaften Burgen und Schlösser mit ihren Parks und Gärten. Ganz besonders liebe ich den Bergpark Wilhelmshöhe mit dem Herkules, der Löwenburg und den Wasserspielen. Die haben mich schon als Kind beim Spazierengehen mit der Oma begeistert und ich finde sie noch heute faszinierender als die Universal-Studios in Hollywood.

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