Die deutschen Skeleton-Frauen haben im Abschlusstraining bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang langsam ihren Rhythmus gefunden.

Nach schwierigen Einheiten an den Vortagen setzte Weltmeisterin Jacqueline Lölling (Winterberg) in 52,32 Sekunden im ersten Lauf am Mittwoch die Tagesbestzeit, Vizeweltmeisterin Tina Hermann (52,62) war Schnellste im etwas langsameren zweiten Durchgang. Die Mittelhessin Hermann fand am letzten Trainingstag "langsam die Konstanz" auf der schwierigen Strecke, dennoch habe sie großen Respekt vor dem ungewohnten Olympia-Format mit vier Läufen: "Das ist ein Haufen Zeug. Du musst sehr konzentriert bleiben, und die Strecke hat mehrere Kniffelpunkte. Neben Kurve neun ist auch die Kurve zwei schwer zu treffen."

Als zweite hessische Athletin ist Anna Fernstädt am Start, auch sie fand am Mittwoch mit den Plätzen fünf und sechs in die Spur. Zu den Mitfavoritinnen gehören die britische Olympiasiegerin Lizzy Yarnold und ihre Landsfrau Laura Deas sowie Janine Flock aus Österreich und Elisabeth Vathje aus Kanada.