Patrick Lange
Patrick Lange und Co. müssen sich auf einige Änderungen gefasst machen. Bild © Imago

Die Ironman-Europameisterschaft bringt in diesem Jahr einige Neuerungen. Vor allem auf und nach der Radstrecke müssen sich die Teilnehmer umstellen.

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Schwimmen, Radfahren, Laufen - und das alles ziemlich lange. An den Fundamenten hat sich auch beim Ironman Frankfurt 2018 nichts geändert. Aber im Detail ist einiges anders:

Radfahren auf Presleys Spuren

Nichts geändert hat sich am Start: Das Schwimmen verteilt sich auf zwei Runden im Langener Waldsee – kurzer Landgang inklusive. Deutlich anders sieht dagegen die Radstrecke aus: Wegen einer Baustelle führt die Schleife durch die Wetterau dieses Mal nach Friedberg. Dort, am nördlichsten Punkt der Strecke, gibt es am Elvis-Presley-Platz eine 180-Grad-Wende. Danach geht es wieder Richtung Frankfurt. Insgesamt muss die Runde zwei Mal absolviert werden. Größte Änderung der neuen Strecke: Sie ist fünf Kilometer länger. Weil es aber weniger Kurven gibt, dürften die Topathleten kaum länger brauchen.

Trotz einiger Neuerungen an der Radstrecke: Die bei den Fans beliebten und bei den Teilnehmern gefürchteten Steigungen "The Beast" (Frankfurt, Bergen-Enkheim), "The Hell" (Maintal-Hochstadt) und "Heartbreak Hill" (Bad Vilbel) sind auch dieses Jahr wieder dabei.

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Party bei den hr1-Bühnen

Neben dem Sport gibt es an den Hotspots auch musikalische Unterhaltung: hr1 ist mit Bühnen und DJs am "Heartbreak Hill" in Bad Vilbel, am "Elvis-Presley"-Platz in Friedberg und an "The Hell" in Maintal-Hochstadt aktiv. Zudem gibt es die große Zielparty am Römerberg.

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Jeder hängt sein Rad selbst auf

Große logistische Änderungen gibt es beim Wechsel von der Radstrecke auf den Marathon. Während den Athleten in den vergangenen Jahren stets das Rad abgenommen wurde, müssen sie sich nun selbst um alles kümmern.

Die Sportler steigen an einer Markierung ab, schieben ihr Rad dann an den über ihre Startnummer definierten Platz und hängen es selbst auf. Gerade in der absoluten Hochzeit, wenn sehr viele Altersklasse-Athleten zum Wechsel kommen, habe man einfach nicht genügend Helfer, um die Sicherheit für die oft teuren Sportgeräte zu gewährleisten, erklärte eine Sprecherin die Änderung.

Danach geht es wie gewohnt am Main entlang. Vier Runden durch die Frankfurter Innenstadt warten noch auf die Teilnehmer, bevor sie sich am Römerberg als Finisher feiern lassen können.