Jannik Kohlbacher von der HSG Wetzlar spielt am Samstag mit dem DHB-Team gegen Montenegro.
Jannik Kohlbacher von der HSG Wetzlar spielt am Samstag mit dem DHB-Team gegen Montenegro. Bild © Imago

Heute zählt's: Die deutschen Handballer starten die Mission Titelverteidigung bei der Europameisterschaft gegen Montenegro. Jannik Kohlbacher von der HSG Wetzlar hat Großes vor mit den "Bad Boys".

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Mit Volldampf zum ersten Sieg! Deutschlands Handballer wollen am Samstag (17.15 Uhr) gegen Montenegro einen erfolgreichen EM-Start hinlegen und sich eine gute Ausgangsposition für den weiteren Turnierverlauf verschaffen. "Die Vorfreude ist groß, die Anspannung aber auch", sagte Bundestrainer Christian Prokop vor seiner EM-Premiere.

Da, wo Prokop bei seinem ersten großen Turnier hin will, war Jannik Kohlbacher schon: 2016 holte er mit den "Bad Boys" den EM-Titel in Polen. Jetzt soll in Kroatien die Titelverteidigung her. "Die Vorfreude ist riesig", sagte der Kreisläufer der HSG Wetzlar dem hr-sport. "Es fühlt sich einfach an wie vor zwei Jahren. Neues Land, gutes Essen – wir sind natürlich heiß auf die Spiele."

Nur ein Sieg zählt

Gegen Montenegro, das bei bisher drei EM-Teilnahmen noch keinen einzigen Sieg feiern konnte und zweimal Letzter wurde, ist der Titelverteidiger klarer Favorit. Zumal den Montenegrinern in Torjäger Vuko Borozan und Torwart Nebojsa Simic zwei Schlüsselspieler verletzt fehlen.

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Alles Wissenswerte rund um die Europameisterschaft in Kroatien erfahren Sie im . Das Erste überträgt die Spiele der "Bad Boys" am 15. und 17. Januar live.

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Der Bundestrainer fordert von seinem Team eine aggressive Abwehrleistung und volle Konzentration im Angriff. "Wir brauchen schnelle Beine und benötigen eine positive Körpersprache", sagte Prokop. Kohlbacher machte deutlich, dass nur ein Sieg zum Auftakt zählt: "Wir wollen natürlich direkt mit zwei Punkten starten. Und am Ende mit 6:0 die Gruppe abschließen."

Die deutsche Mannschaft mit Kohlbacher sowie den beiden Melsungern Julius Kühn und Tobias Reichmann sowie dem gebürtigen Frankfurter Steffen Fäth absolviert ihr zweites Gruppenspiel am Montag gegen Slowenien. Am darauffolgenden Mittwoch heißt der Gegner Mazedonien.