Fans vor dem Sparda-Bank-Hessen-Stadion
Die Sparda Bank steigt vom Stadionsponsor zum Gesellschafter auf. Bild © Imago

Die Offenbacher Kickers setzen bei der angestrebten Rückkehr in den Profifußball auf fremde Hilfe. Die Sparda Bank Hessen hat sich beim Regionalligisten eingekauft. Von einem Investor will OFC-Präsident Spahn aber nichts wissen.

Wenn’s um Geld geht – Sparda Bank: Wie die Offenbacher Kickers am Mittwoch mitteilten, steigt das hessische Kreditinstitut als erster Gesellschafter bei der Profi-GmbH des Fußball-Regionalligisten ein. Im Rahmen einer Kapitalerhöhung erwarb die Bank demnach Geschäftsanteile in nicht genannter Höhe. Laut Vereinssatzung sind zehn bis 24,5 Prozent der 100-prozentigen e.V.-Tochter veräußerbar.

"Wir sind stolz und glücklich, dass uns ein Institut mit der Reputation der Sparda Bank auf unserem Weg begleitet und uns als Gesellschafter zukünftig noch stärker unterstützen kann", sagte OFC-Präsident Helmut Spahn laut Mitteilung. Der Weg, das ist allen Beteiligten ernst, soll die Kickers zumindest mittelfristig zurück in den Profibereich führen.

Schon als Stadionsponsor aktiv

"Wir verstehen dies als einen weiteren Baustein, um in Offenbach wieder Bundesligafußball zu ermöglichen", bekräftigte Sparda-Bank-Vorstandschef Markus Müller die Ziele des unbefristeten Engagements. Als Stadion-Namensgeber ist die in Frankfurt ansässige Genossenschaftsbank schon als sogenannter Top-Partner im Sponsorenpool der Kickers vertreten.

Nun werde diese Partnerschaft "auf die engste Stufe gehoben", hieß es von Vereinsseite. Präsident Spahn stellte jedoch klar, dass es sich beim neuen Gesellschafter nicht um einen klassischen Investor, sondern einen strategischen Partner handele. "Er wird uns in vielerlei Hinsicht helfen", meinte der OFC-Boss zuversichtlich. Aktuell belegen die Offenbacher in der Regionalliga Südwest den zweiten Tabellenplatz.

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