Collage: Salihamidzic und Bobic
Hasan Salihamidzic (li.) und Fredi Bobic Bild © Imago/Collage: readitnow.info

Am Wochenende flogen zwischen Frankfurt und München noch die Giftpfeile hin und her. Jetzt haben Fredi Bobic und Hasan Salihamidzic offenbar ihr Kriegsbeil begraben. Der Eintracht-Sportvorstand spielte am Montag sogar Chauffeur für seinen FCB-Kollegen.

Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic und Frankfurts Sportdirektor Fredi Bobic haben ihren Streit um die Verpflichtung von Eintracht-Coach Niko Kovac durch die Münchner offenbar beendet. Vor der Managertagung der Deutschen Fußball Liga (DFL) am Montag in Frankfurt hatten sich die beiden Funktionäre getroffen, um den Trainer-Wechsel zu besprechen. "Ich habe unseren Standpunkt noch einmal ganz klar zum Ausdruck gebracht. Wir haben uns ausgetauscht", sagte Bobic der Bild. Der Streit sei damit jetzt "kein Thema" mehr, sagte der Frankfurter darüber hinaus der Welt.

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Die Causa Kovac ist auch im heimspiel! des hr-fernsehens Thema. Moderator Oliver Mayer begrüßt am Montag ab 23.15 Uhr unter anderem Ex-Profi Olaf Thon.

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Sowohl Eintracht Frankfurt als auch Bayern München hätten verhindern wollen, dass aus den unterschiedlichen Sichtweisen auf den Kovac-Wechsel eine "Never-Ending-Story" werde. "Wir sind ja trotz allem Kollegen, wir wollen ein normales Miteinander. Jetzt geht es in der Bundesliga wieder normal weiter", sagte Bobic der Bild. Ein Eintracht-Sprecher bestätigte auf Nachfrage des hr-sports die Aussagen.

Hoeneß konterte Bobic-Kritik

Nach dem Manager-Treffen spielte Bobic dann Chauffeur für seinen Münchner Kollegen. "Nach der Tagung habe ich ihn dann zum Flughafen gebracht. Schließlich habe ich ja Heimrecht...", sagte Bobic. Nach dem am vergangenen Freitag durch die Münchner bekanntgegebenen Wechsel von Kovac hatte Bobic die FCB-Verantwortlichen kritisiert – und war daraufhin von Bayern-Präsident Uli Hoeneß heftig attackiert worden.

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