Eintracht-Fans
Ob lukrativ oder nicht: Die Eintracht-Fans freuen sich auf jeden Fall auf Europa. Bild © Imago

Nach dem Gewinn des DFB-Pokals steht der Eintracht in der Europa League ein Geldsegen ins Haus. Der hr-sport erklärt, wie viel drin ist - und warum die Frankfurter auf möglichst viele Remis in den Spielen ihrer Gegner hoffen müssen.

Zugegeben: Die Europa League ist bei weitem nicht so lukrativ wie die Champions League. Millionen von Euro werden aber auch hier gescheffelt. Wieviel genau? Das hat die UEFA fein säuberlich aufgelistet. 560 Millionen Euro, knapp 47 Prozent mehr als im Jahr zuvor (381 Millionen) werden an die Teilnehmer ausgeschüttet. Und wie viel davon bekommt Eintracht Frankfurt? Das hängt stark von der Performance der Hessen ab.

Geld verdienen, ohne zu spielen

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Spezieller Vorverkauf für Europa League

Die Eintracht plant für die Heimspiele der Europa-League-Gruppenphase offenbar einen speziellen Kartenvorverkauf. Wie die Bild-Zeitung berichtet, sollen die Tickets für die drei fixen Heimspiele bereits in den kommenden Wochen angeboten werden – und damit bevor die Gegner (Auslosung am 31. August) feststehen. Laut Bericht müssen dabei gleich Tickets für alle drei Begegnungen gekauft werden. Dauerkartenbesitzer kommen als erstes zum Zug, dann folgen die Mitglieder.

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Fix ist immerhin die Startprämie: 2,92 Millionen Euro gibt es für jeden Teilnehmer der Gruppenphase. Für jeden Sieg kassiert die Eintracht zusätzlich 570.000 Euro. Ein Remis bringt immerhin 190.000 Euro. Der Optimalfall: Die Eintracht gewinnt alle sechs Gruppenspiele und verdient damit 3,42 Millionen Euro.

Und auch wenn andere Teams Unentschieden spielen, profitiert der Bundesligist. Weil die UEFA insgesamt nur 380.000 Euro an beide Teams zahlen muss und nicht 570.000 an einen Sieger, wandern die übrigen 190.000 Euro zurück in den Topf für die Allgemeinheit. Heißt: Je mehr Unentschieden in den Spielen ohne Frankfurter Beteiligung, umso mehr Geld für die Eintracht.

Je weiter es geht, desto mehr Geld

Prämien gibt es zudem für den Gruppensieger (eine Million) und den -zweiten (500.000). Für das Erreichen des Sechzehntelfinals bekämen die Hessen noch einmal eine halbe Million Euro obendrauf; fürs Achtelfinale weitere 1,1 Millionen; und so weiter und so fort… Die Finalteilnehmer erhalten je 4,5 Millionen Euro.

Noch mehr Geld bekommen die Hessen aufgrund ihres Platzes in der . Das Ranking ergibt sich aus den Errungenschaften der vergangenen zehn Jahre. Das am schlechtesten platzierte Team kriegt 71.430 Euro, das bestplatzierte 3,42 Millionen. Allein die Zugehörigkeit zur Bundesliga sichert der Eintracht hier schon einen ordentlichen Platz.

18 Millionen Euro kalkuliert

Bei all den Millionen und Abermillionen darf zudem nicht vergessen werden: Weder Zuschauereinnahmen noch TV-Gelder sind in diesen Rechenspielen bislang enthalten. Drei wohl gut besuchte Heimspiele wird es ja mindestens für die Eintracht geben. Ein Geldsegen ist also in jedem Fall gewiss. Frankfurts Vorstand Axel Hellmann rechnet insgesamt moderat mit bis zu 18 Millionen Euro.

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