Marco Fábian
Marco Fábian freut sich auf die Rückrunde. Bild © readitnow.info

Im Trainingslager der Frankfurter Eintracht will Marco Fabián die letzten Schritte Richtung Comeback gehen. Die Fans sehnen seine Qualitäten herbei – und die Mitspieler haben ihm einen neuen Spitznamen verpasst.

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Wer sich im Trainingslager von Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt bei den mitgereisten Fans nach ihrer Meinung erkundigt, der erhält oftmals vergleichbare Antworten: Die Hinrunde war top und in der Rückrunde wird der Club ihres Herzens nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben – im Gegenteil: Eine Platzierung im gesicherten Tabellenmittelfeld ist das Minimum, Träumereien vom Europapokal sind das Maximum. Aber streng genommen ist das nur die halbe Wahrheit. 

Denn wer bei den Eintracht-Fans weiter nachhakt, der stellt auch fest: So richtig zufrieden sind sie mit den Leistungen ihrer Lieblingskicker noch nicht. Insbesondere ein Mangel an Kreativität im Offensivspiel ist in den Augen vieler ein Problem, das dringend behoben werden sollte. Zu wenig schöne Spielzüge, zu viel Stückwerk. Eine Kritik, die auch an Marc Stendera nicht vorbeigegangen ist. "Klar fordern manche, dass wir ein bisschen besser Fußball spielen", sagt der 22 Jahre junge Mittelfeldspieler. "Aber es ist nicht immer so einfach, wie man das so sagt."

Viel Taktisches im Trainingslager

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Marc Stendera

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Stendera: "Marco ist ein guter Typ"

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Im Trainingslager an der spanischen Mittelmeerküste sind die Frankfurter Fußballer längst an dem Problem dran. In nahezu jeder Einheit gibt es eine Übung, die sich mit Taktik, Kombinationen und möglichen Wegen zum gegnerischen Tor beschäftigt. Dabei mischen auch jene zwei Profis kräftig mit, die während der Hinrunde in der Mittelfeld-Achse schmerzlich vermisst wurden: Omar Mascarell im defensiven und allen voran Marco Fabián im offensiven Bereich. 

"Wer sich die Spiele angeguckt hat, der weiß, dass Omar ein extrem wichtiger Spieler ist – einer, der vor der Abwehr alles abräumt und auf den man sich immer verlassen kann. Und Marco Fabián kann in jeder Minute das Spiel mit einer Einzelaktion entscheiden", fiebert auch Stendera dem Comeback der beiden Langzeitverletzten entgegen. Mascarell hat wegen einer Achillessehnen-OP noch kein Saisonspiel absolvieren können, Fabián wegen einer Rücken-OP. Doch die Zeiten, in denen das Thema Verletzungen die Interviews bestimmte, sollen nun vorbei sein.

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Je schneller, desto besser

"Ich fühle mich sehr gut und bin glücklich, zurück bei der Mannschaft und im Training zu sein. Darauf habe ich lange gewartet", sagt ein sichtlich gut gelaunter Fabián im Gespräch mit dem hr-sport. Je schneller er nun in den Kreis der Startelf-Anwärter zurückkehre, desto besser sei es für ihn. Ein Comeback bereits zum Rückrunden-Auftakt gegen den SC Freiburg am 13. Januar? "Ich persönlich bin bereit für das nächste Spiel", so der Mexikaner. "Ich bin bei 100 Prozent und fit. Aber der Trainer hat das Sagen, er ist der Chef."

Was Niko Kovac in diesen Tagen von seinem Spielmacher zu sehen bekommt, könnte ihn aber durchaus überzeugen. Fabián findet nach und nach zur üblichen Trainingshärte zurück, vor allem die Übungen zum Torabschluss machen dem 28-Jährigen spürbar Spaß. Bemerkenswert: Hat er mal eine gute Chance, wird Fabián von seinen Mitspielern regelrecht angefeuert. "Chapo!", brüllen sie ihm dann hinterher. "Das sagt man in Mexiko zu jemandem, der ein bisschen kleiner ist", erläutert er. Durchaus passend für einen Mann mit einer Körpergröße von 1,70 Meter. Und ob nun ein kleiner oder ein großer Fußballer das Kreativspiel von Eintracht Frankfurt belebt, dürfte nicht nur den nach Spanien mitgereisten Fans herzlich egal sein.



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