Haller trifft erneut per Seitfallzieher
Sébastien Haller (li.) sorgt für gute Laune in Frankfurt. Bild © Rhode/Storch

Viel Arbeit trotz vier Ligen Unterschied: Eintracht Frankfurt tut sich gegen Hessenliga-Spitzenreiter Lehnerz lange schwer, kann sich am Ende aber wieder auf die Flugkünste von Sébastien Haller verlassen.

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Eintracht Frankfurt hat am Freitagabend einen umkämpften und glanzlosen Testspiel-Sieg gefeiert. Die Mannschaft von Trainer Niko Kovac, der zahlreiche Reservisten aufbot, setzte sich im Sportpark Johannisau in Fulda mit 3:0 (0:0) gegen Hessenliga-Spitzenreiter TSV Lehnerz durch und offenbarte dabei erneut Offensivschwächen. Ein Sonderlob verdiente sich lediglich Sébastien Haller, dem schon wieder ein Seitfalltreffer gelang. "Das war fast eine Kopie, aber sogar noch ein bisschen schöner", sagte der Torschütze nach der Partie. "Ich kann auch zehn solche Dinger machen, ich muss nur die richtigen Bälle bekommen."

Erfreulich war zudem das Comeback von Danny Blum, der nach seiner Mandel-OP erstmals wieder auf dem Platz stand und bei seinem Saisondebüt eine ansprechende Leistung bot. Der 26-Jährige war Anfang August operiert worden und befand sich seitdem im Aufbautraining.

Haller-Kracher das Highlight des Tages

Vor allem in der ersten Hälfte, in der der von Aushilfskapitän Marco Russ angeführte  Bundesligist gegen den vier Klassen tiefer angesiedelten TSV jede Menge Schwierigkeiten hatte, war Blum einer der Lichtblicke. Seine Torchancen konnte er jedoch genauso wenig nutzen wie Branimir Hrgota oder Max Besuschkow. Auf der Gegenseite gelang den Amateuren aus Osthessen sogar ein Pfostenschuss (10.).

Nach dem Seitenwechsel scheiterte dann zunächst Kemal Sarvan am eingewechselten Eintracht-Keeper Leon Bätge, ehe Daichi Kamada für die Frankfurter Erlösung sorgte. Nach schöner Vorarbeit von Besuschkow vollendete der Japaner per Abstauber zur Führung (66.) und brach damit den Bann. Kurz später erhöhte Sebastien Haller (73.) mit einem sehenswerten Seitfallzieher "Stuttgarter Art" zum 2:0 und sorgte mit dieser Kopie seines Traumtores vom vergangenen Wochenende erneut für das Highlight des Tages. Branimir Hrgota traf noch zum Endstand (81.).

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So spielt die Eintracht:

Zimmermann (46. Bätge) – Willems, Falette (74. Knothe), Russ, Wolf (67. Chandler) – Tawatha, Medojevic (60. Boateng), Besuschkow, Kamada, Blum (67. Haller) - Hrgota

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