Branimir Hrgota
Branimir Hrgota Bild © Imago

Keine Tore, kaum Spielminuten: Für Eintracht Frankfurts Stürmer Branimir Hrgota war es eine Bundesliga-Hinrunde zum Vergessen. Im Trainingslager in Spanien blühte der Schwede dennoch auf.

Kein einziges Mal in der Startelf, sechs Mal nicht im Kader, sieben Mal die Bank gedrückt und insgesamt nur 61 Minuten gespielt – das ist die traurige Hinrunden-Bilanz von Eintracht Frankfurts Stürmer Branimir Hrgota. Tore und Vorlagen? Fehlanzeige. "Natürlich bin ich unzufrieden, wenn ich nicht viel Spielzeit bekomme", sagt der 24-Jährige. "Aber man kann auch sehr, sehr schnell seinen Platz zurückbekommen. Und den muss man dann behalten."

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Gut für Hrgota: Im Trainingslager in Spanien gehörte er zu den heimlichen Gewinnern. Das Testspiel gegen Zweitligist Aue (3:1) nahm durch seine Einwechslung an Fahrt auf, mit seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 2:0 trug sich der junge Schwede zudem in die Torschützenliste ein. Eine Leistung, über die sich auch Trainer Niko Kovac freut: "Im Sturm zeigt er sich sehr gut zwischen den Linien. Wenn man Ballbesitz hat, muss man die Bälle fordern – und genau das ist das Spiel von Brane."

Sich helfen lassen – und sich selbst helfen

Der Coach weiß, dass Hrgota in dieser Saison noch nicht auf die Einsatzzeiten kommt, die sich ein Profi wünscht. Doch der Kroate versichert seinem Schützling, oft dicht an einem festen Platz im Kader gewesen zu sein. "Ich weiß, was ich an ihm habe", so Kovac. "Außerdem steht die WM vor der Tür – und er will sich empfehlen, er will das schaffen. Ich werde ihm dabei helfen, aber er muss sich auch selbst helfen."

Eine Ansage, die bei Hrgota für ein kleines Lächeln sorgt. "Das freut mich. Es zeigt, dass der Trainer mich haben will und er Vertrauen in mich hat." Ob der Angreifer die Eintracht noch in diesem Winter verlassen würde, wenn ein entsprechendes Angebot käme? "Das kann man nicht so sagen", gibt sich der Schwede kämpferisch. "Ich gebe mein Bestes, um hier zu spielen. Ich will in Frankfurt spielen. Das ist mein oberstes Ziel."