Danny da Costa absolviert Stretching-Übungen
Wenn das Ergebnis stimmt, nimmt Danny da Costa schweißtreibende Arbeit billigend in Kauf. Bild © Imago

Intensive Vorbereitung im Trainingslager? Kennt Eintracht-Verteidiger Danny da Costa schon. Die neue Spielphilosophie des Trainers? Kein Problem. Nur eine Sache macht dem 24-Jährigen in den USA ein wenig zu schaffen.

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Es gibt wenig, was Eintracht-Verteidiger Danny da Costa dieser Tage den Schweiß auf die Stirn treibt. Und das obwohl sich der Bundesligist mit einem harten Programm im USA-Trainingslager auf die neue Saison vorbereitet. "Die Läufe kennen wir ja schon aus dem letzten Jahr", sagte der Rechtsverteidiger dem hr-sport. "Man kennt das ja aus der Vorbereitung, dass man da auch mal ein bisschen schwerer atmet, dass das einem gerade in den ersten zwei Wochen ein bisschen schwerer fällt, als während der Saison." Alles Routine für den 24-Jährigen. Das muss eben so sein.

Die Schinderei erfülle immerhin einen Zweck. Zumindest hat sie das im vergangenen Jahr getan, als sich die Frankfurter für ihre harte Arbeit mit dem Gewinn des DFB-Pokals selbst belohnt haben. "Ich hoffe, dass wir das wir das in diesem Jahr in der Form bestätigen können", so da Costa.

Mehr als nur Kondition bolzen

Damit seine Wünsche in Erfüllung gehen, steht der Eintracht aber noch jede Menge Arbeit ins Haus – und zwar nicht nur körperliche. Unter Neu-Trainer Adi Hütter müssen die Hessen nicht nur wie gewohnt Kondition bolzen, sie müssen auch die Spielphilosophie des Österreichers verinnerlichen. Anders als sein Vorgänger Niko Kovac präferiert Hütter eine offensive Spielweise.

Die Abteilung Attacke wird in der kommenden Spielzeit mehr zu tun bekommen – und das nicht nur bei eigenem Ballbesitz. Der Trainer mag das Spiel gegen Ball und Gegner. Für da Costa sollte die Umstellung vom System Kovac zum System Hütter kein großes Problem sein. Meint er selbst jedenfalls.

Die Balance muss Stimmen

"Ich habe ein Jahr in Leverkusen unter Roger Schmidt gehabt. Der steht ja auch total für Pressing und Gegenpressing." Man müsse nur darauf achten, die richtige Balance zu wahren, warnt der gebürtige Neusser. Sonst stehe man hinten zu offen und lade den Gegner zum Tore schießen quasi ein. Hütter will in Salt Lake City die Grundlagen dafür legen, damit genau das nicht passiert. Wird schon klappen.

Das einzige, was da Costa doch ein bisschen zu schaffen macht, ist die Hitze in der Salzwüste von Utah. Bis zu 37 Grad Celsius zeigte das Thermometer am Montag. Die Wettervorhersage verspricht kaum Besserung in den kommenden Tagen. "Bei dem Wetter ist das natürlich nochmal eine Nummer härter", gesteht da Costa. "Aber ich glaube, wir haben das heute ganz gut weggesteckt."