Marco Russ nach seinem Eigentor in Dortmund
Marco Russ bringt den BVB mit seinem Eigentor auf Kurs. Bild © Imago

Vier Jokertore, ein Eigentor und ein Last-Minute-Schock: Die Frankfurter Eintracht beweist in Dortmund Moral und jubelt dank Danny Blum in der Nachspielzeit. Das letzte Wort hat aber der BVB.

Eintracht Frankfurt hat den Sprung auf Rang drei der Bundesliga-Tabelle verpasst. Die Mannschaft von Trainer Niko Kovac verlor am Samstagabend mit 2:3 (0:1) bei Borussia Dortmund und büßte dabei wichtige Punkt im Kampf um die vorderen Plätze ein.

Nach einem Eigentor von Marco Russ (12. Minute) glich Joker Luka Jovic zwischenzeitlich aus (75.). Die erneute BVB-Führung durch den ebenfalls eingewechselten Michy Batshuayi (77.) konterte Danny Blum in der Nachspielzeit (90.+1). Jubeln durfte dann trotzdem nur der BVB: Batshuayi entschied das Topspiel in letzter Sekunde noch für die Hausherren (90.+4).

Auswärts läuft es nicht

Wie schon bei den Auswärtsniederlagen in Augsburg (0:3) und Stuttgart (0:1) fanden die Hessen gegen angeschlagene Dortmunder zunächst überhaupt nicht ins Spiel und gerieten verdient in Rückstand. Nach einer klaren Leistungssteigerung im zweiten Durchgang wäre aber ein Punkt verdient gewesen.

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"Das Ergebnis ärgert mich. Wir haben in der zweiten Halbzeit richtig gut gespielt", sagte Eintracht-Coach Kovac in einer ersten Reaktion. Durch die Niederlage rutscht die Eintracht auf Platz fünf ab.

Schwache erste Eintracht-Hälfte

Vor 81.360 Zuschauern im ausverkauften Dortmunder Stadion gehörte die Anfangsphase komplett dem BVB, der früh belohnt wurde. Nach scharfer Flanke von Christian Pulisic auf den zweiten Pfosten beförderte Russ den Ball vor dem einschussbereiten Marco Reus ins eigene Netz.  

Die Eintracht hatte lange Zeit in der Offensive nichts zu bieten. Zwar kam sie zunehmend besser ins Spiel, fand aber bis zur Pause keine probaten Mittel, um die zunächst sattelfeste BVB-Abwehr ins Wanken zu bringen. Das dokumentierten 8:1-Torschüsse zugunsten des BVB in den ersten 45 Minuten.

Punkt wäre verdient gewesen

Nach Wiederanpfiff wendete sich das Blatt. Die Gäste erhöhten den Druck und kamen durch Kevin-Prince Boateng (48.) zu ihrer ersten Chance. Doch den Hackentrick des einstigen Dortmunders parierte BVB-Keeper Roman Bürki in höchster Not.  Weil kaum noch Entlastungsangriffe gelangen, geriet die BVB-Abwehr zunehmend in Bedrängnis. Folgerichtig gelang dem eingewechselten Jovic per Kopf der Ausgleich.

Doch die Borussia schlug nur zwei Minuten später zurück. Den ersten gelungenen Angriff nach dem Seitenwechsel schloss Joker Batshuayi mit einem Flachschuss aus 14 Metern erfolgreich ab. Nach dem 2:2 in der Nachspielzeit durch Blum bescherte der Belgier Batshuayi seinem Team mit einem Drehschuss schließlich doch noch das Happy End.

Weitere Informationen

Borussia Dortmund - Eintracht Frankfurt 3:2 (1:0)

Dortmund: Bürki - Piszczek, Toprak, Akanji, Schmelzer - Castro, Dahoud (46.Weigl) - Pulisic, Reus, Schürrle - Philipp (62.Batshuayi)  
Frankfurt: Hradecky - Salcedo (79.Blum), Abraham, Russ (87.Sokratis) - Chandler, Boateng, Hasebe, Da Costa - Wolf - Rebic (46.de Guzman), Haller (67.Jovic)  

Tore: 1:0 Russ (11./ET), 1:1 Jovic (75.), 2:1 Batshuayi (77.), 2:2 Blum (90.), 3:2 Batshuayi (90 +4)
Gelbe Karten: Akanji, Dahoud, Bürki / Salcedo, Russ, Rebic  

Schiedsrichter: Aytekin (Oberasbach)
Zuschauer: 81.360 (ausverkauft)

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Sendung: hr-fernsehen, heimspiel! Bundesliga, 11.03.18, 22.05 Uhr



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