Jubel bei den Eintracht-Spielern
Die Eintracht bejubelt das Tor von Simon Falette (re.). Bild © Imago

Adler schlägt Geißbock: Beim Sieg gegen Köln fährt das Team der Eintracht gemeinsam Schnellzug, doch ein Frankfurter sticht dabei besonders hervor. Eine Zusammenfassung in fünf Punkten.

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Das 4:2 (1:0) gegen Bundesliga-Schlusslicht Köln war für Eintracht Frankfurt bereits der zehnte Sieg im 22. Saisonspiel. Ante Rebic (15. Spielminute), Marco Russ (59.), Simon Falette (65.) und Marius Wolf (67.) trafen für die Hessen, Simon Terodde (57./Foulefmeter, 74.) zwei Mal für den FC.

Eine Anfangs-Phase fürs Lehrbuch

Videoanalysen sind im modernen Bundesliga-Fußball längst kein neumodischer Schnickschnack mehr, und auch bei der Frankfurter Eintracht nutzt man gerne die Vorteile der Technik. Nach diesem Wochenende ist es durchaus denkbar, dass Trainer Niko Kovac seinem Team die Wiederholung der ersten 20 Minuten vom Köln-Spiel des Öfteren vorspielt. In dieser Phase machten die Hessen nämlich vieles richtig: frühes Stören des Gegners durch die Offensiven Rebic, Wolf und Luka Jovic, kluge Kombinationen wie die vor dem 1:0 – und bei Timothy Chandlers Pfostenschuss (18.) war sogar die Chance auf einen schnellen weiteren Treffer vorhanden.

Alors on danse

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Hellmann im heimspiel!

Eintracht-Vorstandsmitglied Axel Hellmann ist am Montag ab 22.45 Uhr in der heimspiel!-Sendung des hr-fernsehens zu Gast.

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Musik hat ja bekanntlich viele Effekte. Einer davon: Motivation. Daher ist es nicht auszuschließen, dass der erste Song der Aufwärm-Playlist einen gewissen Effekt auf Falette hatte. "Alors on danse", ein Chartstürmer des Produzenten Stromae aus dem Jahr 2009, schallte da aus den Lautsprecherboxen des Stadions. Und Falette, im französischen Le Mans geboren, ließ sich und seine Teamkollegen tatsächlich tanzen. Das 3:1, ein beherzter und kraftvoller Schuss aus kurzer Distanz, war sein erster Treffer im Eintracht-Dress. "Nicht das schönste Tor, aber es zählt für die Mannschaft", sagte er hinterher. "Es wurde Zeit, dass auch mal ein Verteidiger dran ist mit Tore schießen."

Frankfurter ICE-Fußball

Unmittelbar vor den Toren der Frankfurter Fußball-Arena verläuft eine Bahnstrecke für Hochgeschwindigkeitszüge. Eine Station auf dem Weg gen Westen: der Kölner Hauptbahnhof. Doch was sich phasenweise innerhalb der Arena abspielte, zog an den Gästen aus der Domstadt regelrecht vorbei. Gerade einmal 115 Sekunden lagen zwischen Teroddes Ausgleich und dem erneuten Führungstreffer durch Russ. Und es ging genauso temporeich weiter. Alle Eintracht-Tore der zweiten Halbzeit fielen innerhalb von nur sieben Minuten und 47 Sekunden. Frankfurter ICE-Fußball – ohne jede Schiene, ohne jede Verspätung.

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Wichtig, wichtiger, Wolf

Am Steuer des Eintracht-Express mit Ziel Heimsieg Nummer vier saß am Samstag mal wieder der Senkrechtstarter dieser Saison: Marius Wolf. Ein Tor, eine Vorlage und eine weitere Torbeteiligung bescherten dem 22-Jährigen im bis Sonntagmittag eine Durchschnittsnote von 1,2. Nichts zu sehen von der Schulterblessur, die sich Wolf im Pokal-Spiel gegen Mainz zugezogen hatte und wegen der sein Einsatz gegen den FC zumindest kurz auf der Kippe stand. Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic gab nach der Partie zu Protokoll: "Marius ist richtig, richtig gut drauf. Da kann man einfach nur happy sein."

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Tolles Ende toller Tage

Noch bis Mittwoch wird quer durch die Republik – je nach Gusto – Karneval, Fasching oder Fastnacht gefeiert. Mit dem Sieg gegen Mainz (3:0) und nun dem 4:2 gegen Köln hat die Eintracht die Aufgaben gegen gleich zwei Hochburgen der fünften Jahreszeit souverän gemeistert. Diese Englische Woche glich eher tollen Tagen, die die Frankfurter auf Tabellenrang vier beenden. Und es wäre vielleicht sogar noch mehr drin gewesen, würde auch Augsburg zu diesen Hochburgen zählen.

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Eintracht Frankfurt - 1. FC Köln 4:2 (1:0)

Frankfurt: Hradecky - da Costa, Russ, Falette, Chandler - Hasebe, Mascarell, - Wolf, Boateng (71. Fernandes), Rebic (82. Gacinovic) - Jovic (58. Haller)    

Köln: Horn - Sörensen, Mere, Heintz, Hector - Özcan, Höger, Lehmann (72. Koziello), Jojic (57. Zoller) - Terodde, Cordoba (64. Risse)                    

Tore: 1:0 Rebic (15.), 1:1 Terodde (57.), 2:1 Russ (59.), 3:1 Falette (65.), 4:1 Wolf (67.), 4:2 Terodde (74.)
Gelbe Karten: Russ, Mascarell / -  

Schiedsrichter: Siebert (Berlin)
Zuschauer: 47.700

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