Fredi Bobic
Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic Bild © Imago

Nach der Bundesliga ist vor dem Pokalfinale: Im hr-heimspiel! spricht Eintracht Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic über das Endspiel gegen München, die Suche nach einem neuen Trainer und die Zukunft von Stürmer Alex Meier.

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Das sagt Bobic über …

… das Bundesligafinale der Eintracht: Natürlich kann man enttäuscht darüber sein, dass wir am letzten Spieltag von Platz sieben runtergerutscht sind. Ich verstehe jeden Fan, Journalisten – auch wir sind enttäuscht darüber, wenn es am letzten Spieltag so ist. Aber wenn man mal zwei, drei Tage drüber schläft und überlegt, was in der Saison alles abgelaufen ist: Wo wir waren, mit wem wir gekämpft haben, was für Waffen wir zur Verfügung hatten – und die Konkurrenz – dann muss man sagen, war alles in Ordnung.

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Bobic ab 23.30 Uhr im hr-heimspiel!

Das komplette Interview mit Sportvorstand Fredi Bobic sehen Sie am Montagabend im hr-heimspiel! Sendungsbeginn ist ausnahmsweise 23.30 Uhr.

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… die Herangehensweise der Eintracht an das Pokalfinale: Wir können nicht den Lautsprecher machen und sagen, wir werden die Bayern vom Thron schießen. Wir wissen, wo wir sind und wie groß wir sind. Aber: In einem Spiel können wir den Bayern wehtun. Das haben wir letztes Jahr und auch in diesem Jahr bewiesen. Wir wissen, wir müssen eine Top-Performance abliefern, um die Bayern zu knacken. Da steht eine Qualität auf dem Platz, die ihresgleichen sucht in der Bundesliga. Wir wollen da mit Stolz rausgehen – am besten natürlich mit dem Pott.

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… die Tatsache, dass er weder als Spieler noch als Funktionär gegen den FC Bayern gewonnen hat: Jede Serie ist irgendwann mal zu Ende. Es wäre schön, wenn das genau im Pokalfinale wäre. Als Spieler hat mich das immer gewurmt, in der jetzigen Funktion ist es ein bisschen anders. Ich stehe nicht mehr auf dem Platz und kann nicht mehr eingreifen.

... den Stand der Suche nach einem neuen Trainer: Neben dem Scouting im Spielerbereich gibt es auch ein Trainerscouting, das durchlaufend ist. Bruno Hübner (Sportdirektor; d. Red.) und ich schauen genau auf den Markt, welche Trainer für Eintracht Frankfurt interessant sein könnten. Wir haben jetzt sehr interessante, sehr spannende Trainer in der Auswahl gehabt. Da sind wir schon einen Schritt weiter und werden sicherlich nicht mehr so lange brauchen, um das festzumachen. Man darf aber nicht nur die Seite von Eintracht Frankfurt sehen, sondern auch die Seite des Trainers. Vielleicht ist der Trainer im Amt, vielleicht ist er nicht im Amt. Das muss von der Kommunikation her stimmen, man muss mit den Gremien alles absprechen. Man muss versuchen, es so lange wie möglich geheimzuhalten.

… die Weiterverpflichtung von Abwehrspieler Carlos Salcedo: Carlos hat sich diesen Vertrag wirklich erspielt. Wir sind sehr, sehr zufrieden mit ihm. Nach seinen Verletzungen ist er jedes Mal zurückgekommen. Er ist ein guter Junge, der immer besser werden will, der einen guten Ball spielen kann, technisch sehr stark ist. Wir sind glücklich, dass wir ihn auf Jahre sichern konnten. Alles Weitere wird kommen, es werden lange Transfermonate werden.

… die Zukunft von Publikumsliebling Alex Meier: Ich habe mit ihm schon über einige Szenarien gesprochen. Vor nicht einmal zwei Jahren haben wir ihm einen Anschlussvertrag gegeben, sodass er immer Bestandteil des Vereins ist und Möglichkeiten hat, sich fortzubilden. Ein Abschiedsspiel ist auch noch dabei. Wie es insgesamt weitergeht, werden wir unter vier Augen besprechen.

… die Möglichkeit, auch künftig Spieler wie Kevin-Prince Boateng verpflichten zu können: Als Person und als Fußballer hat er einen Riesennamen und eine Riesengeschichte. Dass man immer solche Typen finden und für die Eintracht gewinnen kann, wird nicht einfach sein. Es war eine gute und glückliche Konstellation, an der wir viele Monate gearbeitet haben. Wir sind sehr glücklich über das, was er in dieser Saison abgeliefert hat – und wie er mit viel Stolz für die Eintracht spielt, wie er die Mannschaft führt. Das hat ihm eine große Reputation und Anerkennung gegeben. Das Pokalfinale wird für ihn in seiner Geburtsstadt ein ganz spezielles Spiel.

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… die Perspektiven für Youngster Luka Jovic: Wir haben eine Option, die wir auch in einem Jahr noch ziehen können. Die müssen wir nicht mal jetzt ziehen. Wir sind sehr zufrieden mit seiner Entwicklung. Man darf nicht vergessen: Er ist noch ein sehr junger Spieler, der noch das eine oder andere lernen muss. Aber gerade im Sechzehnmeterraum hat er überragende Qualitäten. Wir sind da ganz entspannt. Es braucht sich keiner einen Kopf machen, ob er nächstes Jahr weg ist.

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