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Die Situation der Lilien ist angespannt. Bild © Imago

Nach der Niederlage gegen Jahn Regensburg verschärft sich die Krise der Lilien. Spieler und Verantwortliche wählten nach der Partie deutliche Worte, warnten aber auch vor Panik.

Die Lilien haben am Sonntag auch gegen Jahn Regensburg verloren. Mit dem 0:1 (0:0) rutschte das Team von Trainer Torsten Frings in der Tabelle auf Relegationsplatz 16 und hat nun seit zehn Spielen in Folge nicht mehr gewonnen.

Markus Steinhöfer: "Wir haben verloren. Das ist alles andere als optimal, aber es war heute auch ein bisschen Lotterie. Es war kein schönes Spiel. Am Ende hat eine Standard-Situation entschieden. Wir wussten, dass sie da gut sind. Das ist ärgerlich. Wir haben gehofft, dass es mal anders läuft. Wir stehen mit leeren Händen da und das ist scheiße für uns. Für Angst ist es zu früh in der Saison, aber wir wissen, dass es enger wird. Wir müssen da schleunigst raus."

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Torsten Frings: "Wir sind sehr enttäuscht. Wir haben das Spiel und die Bedingungen nicht so angenommen wie Regensburg. Es war unheimlich schwer, gezielte Bälle zu spielen. Viel war auf Zufall ausgelegt. Trotzdem hätten wir mehr Ruhe reinbringen können."

Rüdiger Fritsch: "Wir behalten die Nerven. Wir haben die gesamte Rückrunde noch vor uns.  In erster Linie müssen die, die auf den Platz stehen, sich hinterfragen, ob sie die Vorgaben des Trainers richtig umsetzen."

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Achim Beierlorzer (Trainer Regensburg): "Der Sieg war hochverdient. Wir haben die Bedingungen einfach viel besser angenommen als Darmstadt. Wir waren besser am Ball, wir hatten die klareren Torchancen. Es ist schon beeindruckend und es macht mich stolz, wie meine Mannschaft hier in Darmstadt auftritt. Mit welcher Dominanz wir hier teilweise gespielt haben. Wir sind eher wie eine Heimmannschaft aufgetreten. Das ist der Mentalität dieser Mannschaft zuzuschreiben."

Sendung: hr-fernsehen, heimspiel! bundesliga, 3.12.17, 21.45 Uhr