Felix Platte jubelt mit Tobias Kempe
Felix Platte (re.) ist zurück. Bild © Imago

Zwei Punkte zu wenig geholt, aber trotzdem noch Hoffnung auf den Klassenerhalt. Darmstadt 98 nimmt das Positive aus dem Remis mit, Braunschweig redet vor allem über den Elfmeter. Die Stimmen im Überblick.

Der SV Darmstadt 98 liegt nach dem 1:1 gegen Eintracht Braunschweig vier Punkte hinter dem Relegationsplatz. Tobias Kempe kontert das Eigentor von Slobodan Medojevic (39.) vom Elfmeterpunkt (73.).

Felix Platte: Ich denke, dass wir das Positive mit aus der Partie nehmen. Klar haben wir auf drei Punkte gehofft, aber wir sind weiter ungeschlagen. So wie wir gespielt haben, wären drei Punkte möglich gewesen. Jetzt haben wir einen und versuchen es nächste Woche wieder. Meine Einwechslung nach Verletzung war ein Gänsehaut-Moment. Diese Wertschätzung gibt es nicht in jedem Verein. Es ist klar, dass man im Abstiegskampf nicht schickimicki spielt, da kommt viel über den Kampf. Da sind wir momentan echt gut drauf.

Lilien-Trainer Dirk Schuster gestikuliert
Dirk Schuster hat noch viel Arbeit. Bild © picture-alliance/dpa

Dirk Schuster: Wir haben sehr viel investiert und speziell in der ersten Halbzeit sehr ordentlichen Fußball gespielt. Wir haben auch nach dem Rückstand weiter nach vorne gespielt. Allerdings haben wir unsere Möglichkeiten und Situationen nicht genutzt. Der Punkt hilft uns nicht so viel wie den Braunschweigern. Trotzdem müssen wir mit dem Punkt leben und ich muss der Mannschaft trotzdem ein Kompliment machen.

Mirko Boland (Eintracht Braunschweig): Aus meiner Sicht war das kein Elfmeter. In so einem Spiel kannst du den nicht geben. Es gab einen kleinen Kontakt, aber er fällt dann theatralisch hin. Hut ab, dass der Schiedsrichter den gibt. Das ist sehr, sehr bitter für uns. Jetzt müssen wir mit diesem Punkt geben. Für Darmstadt ging es auch um alles, wir hätten das Spiel aber gewinnen können.

Quirin Moll (Eintracht Braunschweig): Wir wollten hier unbedingt gewinnen. Wenn man den Spielverlauf sieht, ist der Punkt aber in Ordnung. Der Elfmeter ist bitter für uns, aber Darmstadt hat viel Druck gemacht und so war das Remis gerechtfertigt.

Torsten Lieberknecht (Trainer Eintracht Braunschweig): Es war ein unfassbar intensives Spiel. Zunächst offen, dann taktisch geführt. In den letzten zehn Minuten sind beide Teams auf dem Zahnfleisch gegangen.