Armin Kraaz
Armin Kraaz Bild © Imago

+++ Kraaz von Jugendarbeit überzeugt +++ Eintracht trauert um Westerthaler +++ Höhn will flexibel bleiben +++ Wagner: einmal Lilie, immer Lilie +++ Eintracht testet in Wiesbaden +++ Jovic wieder da, Warten auf Geraldes +++ Eintracht kopiert RB-Spielstil +++

+++ Kraaz von Jugendarbeit überzeugt +++

Armin Kraaz, Leiter des Leistungszentrums von Eintracht Frankfurt, wehrt sich dagegen, das historische WM-Aus der Nationalmannschaft nur auf schlechte Jugendarbeit der vergangenen Jahre zurückzuführen. "Mir ist das zu einfach. Es wird immer so gedreht, wie es nach einem Turnier passt", sagte Kraaz der Frankfurter Allgemeine Zeitung. Dennoch müsse man aufpassen, "dass wir den Anschluss, den man in den Nachwuchsleistungszentren geschaftt hat, nicht wieder hergeben". England zum Beispiel habe in der Jugendarbeit "viel aufgeholt", so Kraaz.

+++ Eintracht trauert um Westerthaler +++

Die Frankfurter Eintracht trauert um ihren früheren Profi Christoph Westerthaler. Der einstige Stürmer aus Österreich ist am Freitag im Alter von 53 Jahren an den Folgen eines Herzinfarktes verstorben. "Wir wünschen seiner Familie und seinen Freunden viel Kraft", schrieb der Club am Samstag via Twitter. Ex-Profi Jan Åge Fjørtoft schloss sich an: "Eine schreckliche Nachricht. Der netteste und lustigste Mensch, den ich kenne. Rest in peace, Christoph." Westerthaler war zwischen 1998 und 2000 für die Eintracht aktiv, in der Saison darauf außerdem für den FSV Frankfurt. Für die österreichische Nationalmannschaft lief er sechs Mal auf. Als Trainer war er später unter anderem in Innsbruck und beim SV Horn tätig.

Die Eintracht trauert um Christoph Westerthaler. Der Österreicher ist am Freitag im Alter von 53 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts verstorben. Wir wünschen seiner Familie und seinen Freunden viel Kraft.

Eine schreckliche Nachricht. Der netteste und lustigste Mann den ich kenne. Rest In Peace, Christoph. I will always remember your great smile

+++ Höhn will flexibel bleiben +++

Innenverteidiger oder rechte Abwehrseite? Immanuel Höhn ist beim SV Darmstadt 98 flexibel einsetzbar und will sich nicht auf eine Position festlegen. "Ich habe zwar mehr Spiele auf der Innenverteidiger-Position gemacht, aber auch die Rechtsverteidiger-Position übt ihren Reiz aus", wird Höhn in der zitiert. "Als Rechtsverteidiger hat man natürlich mehr Möglichkeiten, Druck nach vorne zu machen und aus dem Spiel heraus zu Abschlüssen zu kommen. Als Innenverteidiger kann man das Spiel dafür etwas mehr lenken, öffnen und ordnen", so der 26-Jährige weiter.

MELDUNGEN VOM FREITAG, 20. JULI

+++ Wagner: einmal Lilie, immer Lilie +++

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Huddersfield-Coach David Wagner ist auch 16 Jahre nach seinem Abschied von Darmstadt 98 noch immer ein Fan der Lilien. Der 46-Jährige, der in Südhessen aufgewachsen ist und insgesamt fünf Jahre in Darmstadt spielte, hat die vergangenen Jahre mit großer Euphorie verfolgt. "Ich hätte mir niemals vorstellen können, dass Darmstadt 98 jemals die Möglichkeit haben wird, Bundesliga zu spielen – und das auch noch zwei Jahre am Stück. Jetzt in den Top 25, Top 30 in Deutschland, das ist herausragend", sagte er am Freitag dem hr-sport. Zu einer Begegnung mit seiner Vergangenheit kommt es für Wagner am Sonntag (15 Uhr, live im hr-fernsehen): Dann bestreitet Huddersfield ein Testspiel gegen Darmstadt.

+++ Eintracht testet in Wiesbaden +++

Auf dem Programm von Eintracht Frankfurt steht am Samstag (16 Uhr) ein echter Härtetest. Rund eine Woche nach der Rückkehr aus dem USA-Trainingslager trifft die Mannschaft von Neu-Trainer Adi Hütter auf Drittligist SV Wehen Wiesbaden. Während sich die Eintracht nach dem personellen Umbruch noch in der Kennenlern-Phase befindet, ist der SVWW eine Woche vor Saisonstart in der 3. Liga körperlich bereits voll auf der Höhe. Das Duell mit dem großen Nachbarn ist die letzte Generalprobe vor dem Ernstfall. "Es werden in Aalen keine zehn anderen Spieler auflaufen", kündigte SVWW-Coach Rüdiger Rehm bereits ein Team in Bestbesetzung an.

+++ Jovic wieder da, Warten auf Geraldes +++

Frankfurts serbischer WM-Stürmer Luka Jovic hat seinen dreiwöchigen Sommerurlaub beendet und ist am Donnerstag wieder ins Mannschaftstraining der Eintracht eingestiegen. Bei seiner ersten Einheit unter Trainer Adi Hütter traf der 20-Jährige unter anderem auf seinen neuen portugiesischen Konkurrenten im Angriff: Goncalo Paciencia. Weiterhin nicht mit dabei ist hingegen Paciencias Landsmann Francisco Geraldes. Der Mittelfeldspieler von Sporting Lissabon ist sich zwar schon mit der Eintracht einig, nach Informationen der Bild-Zeitung hakt der Deal aber noch an der Ablösesumme. Im Raum stehen fünf Millionen Euro.

+++ Eintracht kopiert RB-Spielstil +++

Der neue Frankfurter Trainer Adi Hütter bildet seine Spieler in der Vorbereitung auf die kommende Spielzeit offenbar zu Pressing-Maschinen aus. Hohes Angreifen, frühe Ballgewinne, schnelle Tempogegenstöße. Mit diesem Stil will der Österreicher die Eintracht zum Erfolg führen. "Wir wollen in der neuen Saison ein bisschen wie RB Leipzig spielen – intensive Sprints, aber mit spielerischen Akzenten", beschreibt das Linksverteidiger Jetro Willems in der Bild-Zeitung. Voraussetzung für diesen Powerfußball ist absolute körperliche Fitness: "Jeder von uns rennt im Spiel zwölf Kilometer", so Willems. "Mehr geht nicht."

MELDUNGEN VOM DONNERSTAG, 19. JULI

+++ Schuster freut sich auf Testspiel-Highlight +++

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zum Video Lilien gegen Huddersfield - das Testspiel-Highlight live

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Lilien-Trainer Dirk Schuster erwartet beim Testspiel gegen Huddersfield Town am Sonntag (ab 15 Uhr live im hr-fernsehen und im Stream auf readitnow.info) eine packende Partie. "Es wird ein sehr interessantes Spiel, wo beide Mannschaften beweisen wollen, dass sie guten Fußball spielen können", sagte er dem hr-sport am Donnerstag. "Wir werden uns nichts schenken, aber natürlich wird es im Rahmen der Fairness ablaufen." Am Böllenfalltor herrsche angesichts des Gastspiels des Premier-League-Clubs eine "riesige Vorfreude", so Schuster. Besonders freut sich der Lilien-Coach auf Huddersfield-Trainer David Wagner. "Wenn man sieht, was er da für einen Job macht, das nötigt mir schon großen Respekt ab."

+++ Medien: Rebic-Berater reist nach München +++

Nach seinen starken Auftritten bei der Weltmeisterschaft in Russland hat das Buhlen um Eintracht-Star Ante Rebic offenbar begonnen. Wie der italienische Insider berichtet, soll Rebics Berater Fali Ramadani sich am Donnerstag auf den Weg nach München gemacht haben, um mit den Verantwortlichen des FC Bayern über einen möglichen Vertrag zu verhandeln. Demnach wollen die Münchner damit Manchester United zuvorkommen. Der englische Topclub soll ebenfalls Interesse am Kroaten bekundet haben. Rebic hat bei der Eintracht noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021.

+++ Eintracht mit zwei Testspielen in Gais +++

Die Frankfurter Eintracht wird auch im Trainingslager in Gais Testspiele absolvieren. Wie der Bundesligist am Donnerstag mitteilte, tritt das Team von Trainer Adi Hütter am 1. August (18 Uhr) in Reischach gegen den FC Empoli an. Am 4. August (16 Uhr) wartet mit SPAL Ferrara 2013 erneut eine italienische Mannschaft auf die Eintracht.

+++ Meier bedankt sich bei Admira +++

Ex-Eintracht-Stürmer Alexander Meier hält sich seit Mittwoch beim österreichischen Erstligisten Admira Wacker fit und fühlt sich dort offenbar pudelwohl. "Ich bin sehr dankbar dafür", wird der 35-Jährige in der zitiert. "Es ist doch was anderes, mit einer Mannschaft zu trainieren als alleine. Es macht Spaß, wieder zu kicken." Meier will sich in den kommenden zwei Wochen in Österreich fithalten, ein langfristiges Engagement ist nicht geplant. Seitdem der Torjäger im Frühjahr in Frankfurt kein Angebot zur Vertragsverlängerung erhalten hat, ist Meier auf der Suche nach einem neuen Verein.

MELDUNGEN VOM MITTWOCH, 18. JULI

+++ Paciencia spricht über seine Stärken +++

Als reiner Abschlussspieler will Goncalo Paciencia bei der Eintracht nicht in Erscheinung treten. Er könne sowohl als klassischer Mittelstürmer auflaufen als auch hängend über die Seiten kommen, sagte der Neuzugang vom FC Porto. "Ich möchte aktiv am Spiel teilnehmen." Zu seinen Stärken zählt der 23-jährige Portugiese Schnelligkeit, Technik und natürlich den Abschluss: "Deswegen suche ich immer den Weg zum Tor."

+++ Paciencia erfüllt sich einen Traum +++

Mit dem Wechsel zur Frankfurter Eintracht ist für Goncalo Paciencia nach eigener Aussage ein Traum in Erfüllung gegangen. "Ich liebe die Bundesliga und habe sie seit geraumer Zeit verfolgt", gab der Neuzugang aus Porto am Mittwoch nach seinem ersten Training zu Protokoll. Er habe "nicht zweimal überlegen müssen", als das Interesse der Eintracht bekannt wurde. Für den Erfolg der Mannschaft werde er hart arbeiten, versprach Paciencia. "Ich weiß, dass es eine sehr körperbetonte Liga ist", sagte der 23 Jahre alte Angreifer. "Ich werde im Training immer mein Bestes geben, damit der Trainer mir das Vertrauen schenkt."

+++ Nach Lilien-Spiel: Geldstrafen für Auer Leonhardt und Lenk +++

Nach kritischen Äußerungen über die Schiedsrichterleistung müssen Präsident Helge Leonhardt und Co-Trainer Robin Lenk von Zweitligist Erzgebirge Aue eine Geldstrafe zahlen. Der DFB-Kontrollausschuss verurteilte beide am Mittwoch zu Strafen in Höhe von 2.000 beziehungsweise 1.000 Euro. In der für den Klassenverbleib in der 2. Bundesliga wichtigen Partie am 13. Mai beim SV Darmstadt 98 hatte es mehrere Fehlentscheidungen gegen die Auer gegeben, unter anderen wurde ihnen ein klares Tor aberkannt. Proteste gegen die Wertung des Spiels wurden abgewiesen. Lenk hatte während der Partie seinem Ärger Luft gemacht und war von Schiedsrichter Sören Storks (Velen) daraufhin auf die Tribüne geschickt worden. Leonhardt hatte nach dem Spiel in mehreren Interviews sogar die Unparteilichkeit und Unbestechlichkeit des Schiedsrichterteams infrage gestellt.

+++ Premieren-Einheit für N'Dicka und Paciência +++

Die Neuzugänge Evan N'Dicka und Gonçalo Paciência sind am Mittwochvormittag wie erwartet ins Training der Frankfurter Eintracht eingestiegen. Der Verteidiger aus Frankreich sowie der Stürmer aus Portugal gehörten zu einer Gruppe von insgesamt 23 Feldspielern, die Coach Adi Hütter an der WM-Arena zur ersten Einheit seit der USA-Reise begrüßte. Youngster Nelson Mandela Mbouhom gehörte nach langer Verletzungspause (Kreuzbandriss) ebenfalls dazu. Mittelfeldspieler Max Besuschkow und Torwart Jan Zimmermann absolvierten individuelle Übungen. Dafür nahmen mit Tobias Stirl und Max Hinke zwei Nachwuchskeeper am Profitraining teil.

Adi Hütter lässt seine neuen Spieler von der Leine 😏

+++ Barkok droht längere Pause +++

Dem für ein Jahr von Eintracht Frankfurt an Aufsteiger Fortuna Düsseldorf ausgeliehenen Mittelfeldspieler Aymen Barkok droht eine längere Verletzungspause. Mehrere Medien berichten von einer Innenbandverletzung, die sich der 20-Jährige bereits im Dienstagstraining zugezogen hatte. Erste Prognose nach einem Pressschlag: mehrere Wochen Ausfallzeit. Den Saisonstart gegen Augsburg am 25. August könnte der gebürtige Frankfurter dadurch verpassen.

+++ Meier trainiert in Österreich +++

Eintracht Frankfurts jahrelanger Torjäger Alexander Meier trainiert ab dem heutigen Mittwoch beim österreichischen Erstligisten FC Admira Wacker Mödling mit. Der 35-Jährige hatte im Frühling bei den Hessen kein Angebot zur Vertragsverlängerung erhalten, sucht seitdem einen neuen Verein und will sich beim Tabellenfünften der vergangenen Saison fithalten. Eine Verpflichtung durch die Admira sei nach einem Bericht von allerdings kein Thema. "Wir pflegen zu Alex schon seit Jahren ein freundschaftliches Verhältnis. Er wird ein paar Tage bei uns bleiben", sagte Manager Amir Shapourzadeh. "Für unsere junge Mannschaft ist das ein enormer Erfahrungswert, wenn so ein verdienter Spieler bei uns mittrainiert."

+++ Hütter achtet auf Werdegang, Wortwahl und Blick +++

Bei der Suche nach möglichen Neuzugängen verlässt sich Eintracht-Trainer Adi Hütter insbesondere auf seine Spieler- und Menschenkenntnis. "Du spürst es im Gespräch. Wenn ich sehe, dass er kommen will, um den nächsten Schritt zu machen, weiß ich, dass er hungrig ist", sagte der Neu-Frankfurter der Bild-Zeitung. "Man sieht es an seinen Aussagen – und auch schon mal in seinen Augen." Woran Hütter erkenne, dass ein Spieler auf der Profi-Laufbahn vorankommen will? "Indem man seinen Werdegang kennt und den Hintergrund seiner Herkunft", so der 48-Jährige. "Und wie er es bis hierher geschafft hat."