Eintracht-Trainer Adi Hütter jubelt
Eintracht-Trainer Adi Hütter Bild © Imago

+++ Hütter setzt auf "kontrollierte Attacke" +++ Rode gegen Freiburg in der Startelf? +++ Hasebe kann sich Karriere bis 40 vorstellen +++ DFL: Videobeweis verhinderte 40 Fehlentscheidungen +++ Jones-Bruder weiter auf Bewährung +++ Nils Stendera bekommt Zeit +++

+++ Hütter setzt auf "kontrollierte Attacke" +++

Für das erste Pflichtspiel des Jahres 2019 gegen den SC Freiburg (Samstag 15.30 Uhr) hat Eintracht Frankfurts Trainer Adi Hütter "kontrollierte Attacke" angekündigt. "Man muss schauen, was das Spiel hergibt. Mir ist es wichtig, dass wir das Spiel mit einer guten Leistung gewinnen", sagte der Coach am Freitag. Während der Hinrunde hatte vor allem das Sturm-Trio Sébastien Haller, Luka Jovic und Ante Rebic für Offensivpower gesorgt. Gegen Freiburg gehe es nun gegen eine "sehr gute und kompakte Mannschaft, die immer für Überraschungen gut ist", so Hütter. "Wenn wir unsere Hausaufgaben nicht umsetzen, kann es ein Spiel werden, das nicht einfach ist. Aber ich habe ein gutes Gefühl."

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Adi Hütter

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+++ Rode gegen Freiburg in der Startelf? +++

Neuzugang und Rückkehrer Sebastian Rode könnte gleich zum Rückrundenauftakt gegen den SC Freiburg am Samstag (15.30 Uhr) in der Startelf der Frankfurter Eintracht stehen. "Er ist auf alle Fälle ein Thema", sagte Trainer Adi Hütter am Freitag. "Ich bin positiv überrascht, was seinen Fitnesszustand betrifft. Im Kader ist er auf alle Fälle." Auch Stürmer Gonçalo Paciência könnte nach überstandenem Meniskusriss ins Team zurückkehren und zumindest auf der Bank Platz nehmen, wie Hütter andeutete. Mijat Gacinovic (muskuläre Probleme) fällt dagegen aus.

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Eintracht-Pressekonferenz

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+++ Hasebe kann sich Karriere bis 40 vorstellen +++

Eintracht-Geburtstagskind Makoto Hasebe denkt trotz seiner mittlerweile 35 Jahre noch nicht ans Karriereende. "Ich bin in der besten Form meines Lebens. Wenn ich bis 40 spielen kann, wäre das ein Traum", sagte er im Interview mit dem Club-TV des Frankfurter Bundesligisten. Hasebe, der maßgeblich am Erfolg der Eintracht beteiligt ist, hat ein einfaches Rezept für eine lange Karriere: Wenig Alkohol, gesundes Essen, keine Disco und jeden Tag ein Bad.

+++ DFL: Videobeweis verhinderte 40 Fehlentscheidungen +++

Der Videobeweis hat in der Bundesliga-Hinrunde der laufenden Saison . Das teilten der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und die Deutsche Fußball Liga (DFL) am Freitag mit. In den 153 Bundesligaspielen gab es insgesamt 879 durch den Video-Assistenten überprüfte Situationen. In 248 Fällen kam es dabei zur Kommunikation zwischen den Schiedsrichtern und Video-Assistenten. Auch drei Fehler wurden notiert: In einem Fall sei eine falsche Schiedsrichterentscheidung ebenfalls falsch bewertet worden, zwei Mal blieben Interventionen fälschlicherweise aus.

+++ Jones-Bruder weiter auf Bewährung +++

Alvin Jones, der kleine Bruder von Joevin Jones, spielt beim SV Darmstadt 98 weiter auf Bewährung vor. Ob der Nationalspieler aus Trinidad und Tobago, der auf der rechten Verteidiger-Position beheimatet ist, einen Vertrag erhält, wird erst nach dem Trainingslager entschieden. "Er ist vertragsfrei und hat sich bemüht", sagte Schuster am Freitag. "Wir werden das genau beurteilen, inwiefern er uns weiterhilft." Ebenfalls noch keine Entscheidung ist in der Kapitänsfrage gefallen. Der Nachfolger von Aytac Sulu soll erst kurzfristig vor dem Restrunden-Auftakt gegen St. Pauli benannt werden. "Ich werde vor dem ersten Spiel einem die Binde geben", so Schuster.

+++ Nils Stendera bekommt Zeit +++

Neu-Profi Nils Stendera soll behutsam an die Bundesliga-Mannschaft von Eintracht Frankfurt herangeführt werden. Nachdem sein älterer Bruder Marc wohl keine allzu rosige Zukunft mehr  bei den Hessen hat, bekommt der 17 Jahre alte Nils Zeit zur Entwicklung. "Die Planung ist auf die kommenden dreieinhalb Jahre ausgelegt", sagte sein Berater Florian Goll der Bild-Zeitung. In der Rückrunde wird der Kapitän der U19-Auswahl noch in der Junioren-Bundesliga eingesetzt, danach soll sich der Sechser allmählich an die Geschwindigkeit bei den Profis gewöhnen. "Der Junge brennt und ist voller Energie."

+++ Neue Folge von FUSSBALL 2000 +++

Unser Eintracht-Videopodcast FUSSBALL 2000 ist zurück aus der Winterpause und blickt in der ersten Folge des Jahres auf die Neuzugänge von Eintracht Frankfurt und die als Trainingslager getarnte Klassenfahrt nach Florida. Der kommende Gegner SC Freiburg verbreitet dabei weit weniger Angst als die von Dr. Plopp zubereitete Ekel-Speise in der Dschungelprüfung.

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MELDUNGEN VOM DONNERSTAG, 17. JANUAR

+++ Fritsch sucht Sulu-Nachfolger +++

Der überraschende Abgang von Kapitän Aytac Sulu hat ein Loch in die Defensive des SV  Darmstadt 98 gerissen, Ersatz hat der Verein noch nicht verpflichtet. Bei 33 Gegentoren in 18 Spielen hat ein fähiger Sulu-Nachfolger aber höchste Priorität. Welche vier Kriterien Präsident Rüdiger Fritsch für einen neuen Innenverteidiger formuliert, lesen Sie hier.

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Rüdiger Fritsch

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zum Video Fritsch: "Eine sportlich und wirtschaftlich anständige Lösung"

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+++ Darmstadt 98 nur Unentschieden im Testspiel +++

Darmstadt 98 ist im Testspiel gegen den Schweizer Zweitligisten FC Rapperswil-Jona nicht über ein Remis hinausgekommen. Nach 90 Minuten stand es trotz optischer Überlegenheit nur 0:0. "Natürlich hätten wir das Spiel gerne gewonnen, die Chancen dazu waren da", so Trainer Dirk Schuster, der dem Test allerdings auch Gutes abgewinnen konnte: "Positiv ist, dass wir zu Null gespielt haben". Die Lilien befinden sich derzeit im spanischen El Saler, das Spiel gegen Rapperswil-Jona war der zweite und letzte Test im dortigen Trainingslager.

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Dirk Schuster

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zum Video Schuster: "Topfit und hoch motiviert zum Start gegen St. Pauli"

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+++ Abraham für zwei Freundschaftsspiele gesperrt +++

Der Platzverweis beim Testspiel in den USA hat für Eintracht-Kapitän David Abraham Folgen. Das DFB-Sportgericht sperrte ihn wegen einer Tätlichkeit gegen den Gegner in einem leichteren Fall nach einer zuvor an ihm begangenen sportwidrigen Handlung für zwei Freundschaftsspiele. Abraham war im Freundschaftsspiel gegen Flamengo Rio de Janeiro (0:1) am 12. Januar in Orlando von Schiedsrichter Madzic Coric (USA) des Feldes verwiesen worden. Der Verein beziehungsweise der Spieler hat dem Urteil zugestimmt, das Urteil ist damit rechtskräftig.

+++ Fritsch zieht Spielern die Bettdecke weg +++

Vereinspräsident Rüdiger Fritsch sieht in dem Wechsel von Kapitän und Abwehrchef Aytac Sulu in die Türkei eine große Chance für die Zukunft. "Dass wir generell aufgerufen sind, auf bestimmten Positionen einen Umbruch einzuläuten, ist allseits bekannt", sagte das Oberhaupt des SV Darmstadt 98 am Donnerstag im Trainingslager in Spanien. "Jetzt müssen andere Spieler, die sich vielleicht ein bisschen eingebettet haben, in die Bresche springen. Die müssen jetzt die Bettdecke vom Kopf ziehen." Sulu hatte sich Ende vergangener Woche überraschend dem türkischen Drittligisten Samsunspor angeschlossen.

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Rüdiger Fritsch

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zum Video Fritsch: "Jede Veränderung birgt Chancen"

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+++ Virtuelle Bundesliga gestartet +++

Der Auftakt ist gemacht: Die Deutsche Fußball Liga hat eine virtuelle Meisterschaft eingeführt, zum Start gab es ein Hessenderby zwischen Eintracht Frankfurt und Darmstadt 98. Einen Bericht über den eSports-Trend im deutschen Fußball finden Sie hier.

+++ Berthold glaubt an Rode-Potenzial +++

Ex-Weltmeister Thomas Berthold sieht in Rückkehrer Sebastian Rode durchaus eine Verstärkung für die Eintracht. "Als Spielertyp passt er genau in Hütters Fußball: Bissig, laufstark – da hat Eintracht also nichts falsch gemacht. Selbst wenn er am Anfang nur ein Joker ist", sagte der 54-Jährige im Bild-Interview über den Defensivspezialisten. Dass die Dortmunder Leihgabe nach einer langwierigen Verletzungspause in Frankfurt bis Rundenende angeheuert hat, ist für Berthold kein Nachteil: "Ich kann mir vorstellen, dass Rode nach zwei Jahren fast ohne Spiele den Riesenehrgeiz hat, es noch mal allen zu zeigen." 

+++ Hütters Kompromiss mit Rebic +++

Ante Rebic in zentraler Position hinter der Doppelspitze – Eintracht Frankfurts Trainer Adi Hütter ist sich bewusst, dass er mit dieser Aufstellung auch einen Kompromiss eingeht. "Ich weiß, dass das nicht seine Idealposition ist", wird Hütter im kicker zitiert. "Ante ist ein Spieler, der sich ganz vorne am wohlsten fühlt und auch über die Seite spielen kann. In unserer Systematik mit dem 3-5-2 geht das aber nicht, denn da müsste er zu viel nach hinten arbeiten." Rebic sei aber "fast nicht aufzuhalten, wenn beide Spitzen vorne sind und er in die Tiefe geht".

MELDUNGEN VOM MITTWOCH, 16. JANUAR

+++ Haller hat große Ziele +++

Frankfurts Stürmer Sébastien Haller hat sich für die Bundesliga-Rückrunde viel vorgenommen. Drei Tage vor der Heimspiel-Premiere gegen den SC Freiburg sieht der Franzose die Eintracht gut gerüstet. "Wir haben die Ambitionen, Europa zu erreichen und jedes Spiel zu gewinnen", sagte er nach dem Training am Mittwoch. Haller, der in 17 Hinrunden-Spielen 17 Scorerpunkte sammelte, brennt nach der kurzen Winterpause auf den Pflichtspiel-Auftakt. "Wir sind alle jung und wollen Erfolg. Wir haben gut gearbeitet und sind bereit."

+++ Knothe spielt in Österreich vor +++

Eintracht-Youngster Noel Knothe ist auf der Suche nach einem neuen Verein und spielt derzeit beim österreichischen Erstligisten Admira Wacker vor. Nach Informationen des Fachmagazins Kicker absolviert der 19 Jahre alte Innenverteidiger ein mehrtägiges Probetraining. In Frankfurt hat das Eigengewächs nicht ein Pflichtspiel absolviert.

+++ Profi-Vertrag für Nils Stendera +++

Im Training der Frankfurter Eintracht tummeln sich ab sofort gleich zwei Stenderas. Neben dem 23 Jahre alten Marc, der bereits seit 2012 ein Teil der Bundesliga-Mannschaft ist, ist seit diesem Mittwoch auch sein jüngerer Bruder Nils offiziell Profi. Wie die Hessen mitteilten, erhält der 18-Jährige einen Lizenzspieler-Vertrag bis Juni 2022. Stendera wechselte 2014 ins Nachwuchsleistungszentrum der Eintracht und durchlief seitdem alle Jugendmannschaften. Derzeit ist der defensive Mittelfeldspieler Kapitän der Frankfurter U19-Auswahl.

+++ N’Dicka fehlt wegen Führerscheinprüfung +++

Frankfurts Innenverteidiger Evan N’Dicka hatte am Mittwoch während der ersten Trainingseinheit nach der Rückkehr aus dem Trainingslager deutlich Besseres zu tun als Fußball zu spielen. Wie die Eintracht mitteilte, absolvierte der 19 Jahre alte Franzose seine Führerscheinprüfung und fehlte deshalb entschuldigt. Sein Einsatz am Samstag (15.30 Uhr) gegen den SC Freiburg ist nicht in Gefahr. Wenn alles gut gelaufen ist, kann N'Dicka zum ersten Mal in seinem Leben alleine zum Treffpunkt fahren.

+++ Gacinovic trainiert individuell +++

Mijat Gacinovic hat auch das erste Frankfurter Teamtraining nach der Rückkehr aus dem Trainingslager verpasst. Der Serbe, der sich im letzten Hinrunden-Spiel gegen den FC Bayern (0:3) Ende Dezember verletzt hatte, absolvierte gemeinsam mit Lucas Torrò ein individuelles Programm. Sein Einsatz am Samstag (15.30 Uhr) gegen den SC Freiburg ist wohl ausgeschlossen. Immerhin einen Schritt weiter ist Timothy Chandler, der Rechtsverteidiger mischte beinahe bei der kompletten Einheit voll mit. Lediglich das Abschlussspiel begleitete er vorsichtshalber nur als Zuschauer.  

+++ Eintracht findet Sponsor für E-Sport +++

Eintracht Frankfurt ist mit LG Electronics eine zweijährige Partnerschaft als Hauptsponsor im E-Sport eingegangen. Dies teilte der hessische Bundesligist am Mittwoch mit. Mit der Gründung eines eigenen E-Sport-Bereichs verfolge Eintracht Frankfurt einen Breitensportansatz, hieß es in einer Mitteilung. Die Hessen nehmen auch an der am Mittwoch gestarteten neuen Club Championship der Deutschen Fußball Liga teil.

+++ Abstimmung: Schoss Jovic das Tor des Jahres? +++

Die Sportschau hat Nutzer dazu aufgerufen, für das Tor des Jahres 2018 abzustimmen. Zwölf Tore, die des Monats Januar bis Dezember, stehen zur Auswahl. Eintracht-Stürmer Luka Jovic ist gleich mit zwei Treffern in der Verlosung. Im April schoss das Sturm-Juwel die Hessen mit der Hacke gegen Schalke 04 ins DFB-Pokalfinale. Im Oktober gelang dem Serben ein Fünferpack gegen Fortuna Düsseldorf. Der Treffer zum zwischenzeitlichen 2:0 war besonders sehenswert.

+++ Dursun: "Stimmung wird runtergehen" +++

Dass die Gegengerade im Stadion am Böllenfalltor abgerissen wurde, ist für die Lilien in der laufenden Saison ein Nachteil. "In meinem ersten Jahr bei Greuther Fürth hatten wir dasselbe, da hat die eine Stadionhälfte gefehlt", erinnert sich Stürmer Serdar Dursun. "Die Stimmung wird auf jeden Fall runtergehen, aber da müssen wir durch." Das erste Rückrunden-Spiel im heimischen Stadion bestreitet Darmstadt am 29. Januar gegen Aufstiegsaspirant St. Pauli. "Das ist eine gute Mannschaft", lobt Dursun, der trotz fehlender Gegengerade optimistisch ist. "Ich denke, wir werden das erste Spiel am Bölle gewinnen."

+++ Lilien-Quartett pausiert +++

Die ersten Einheiten im Lilien-Trainingslager in Spanien sind nicht spurlos an den Profis vorbeigegangen. Sandro Sirigu und Neuzugang Victor Pálsson mussten beim Training am Mittwochmorgen wegen Wadenproblemen aussetzen. Nachwuchs-Spieler Leon Müller fehlte mit einer Muskelverhärtung. Sören Bertram pausierte ebenfalls – obwohl er keine körperlichen Beschwerden hat. Weil der Neuzugang bereits mit seinem alten Club Aue einige harte Einheiten hinter sich hat, will SV98-Coach Dirk Schuster die Belastung gering halten.

+++ Lilien mit "Luft nach oben" +++

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Daniel Heuer Fernandes

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zum Video Heuer Fernandes: "Wollen gut in die Rückrunde starten"

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Lilien-Torwart Daniel Heuer-Fernandes ist mit der Hinrunde in der 2. Bundesliga nicht wirklich zufrieden. "Natürlich ist da Luft nach oben“, sagte der Keeper im Gespräch mit dem hr-sport. "Deshalb ist das Trainingslager jetzt umso wichtiger, damit wir Sachen aufarbeiten können." Der SV 98 bereitet sich derzeit in Spanien auf die Rückrunde vor. Das Projekt Klassenerhalt werde kein Selbstläufer, warnte Heuer-Fernandes. "Die Liga ist unglaublich eng. Aber wir sind überzeugt, dass wir unsere Leistung auf den Platz kriegen können."

+++ Pezzaiuoli schlägt Wiedereinführung von Eintracht-U23 vor +++

Marco Pezzaiuoli, Technischer Direktor von Eintracht Frankfurt, schlägt eine Wiederbelebung der U23-Mannschaft der Hessen vor. "Wir sollten hier kurzfristig über eine Wiedereinführung nachdenken", so Pezzaiuoli im Interview mit readitnow.info. "Auch wenn das Team dann in der Verbandsliga spielen müsste, hätten die Talente die Möglichkeit, Spielpraxis zu sammeln. Gerade im Alter von 17 bis 21 Jahren ist das essenziell." Die Eintracht hatte die Reservemannschaft 2014 abgemeldet, man sei bezüglich der Thematik in "engem Austausch mit Fredi Bobic", so Pezzaiuoli weiter.

+++ Löw sieht Eintracht in Champions League +++

Bundestrainer Joachim Löw traut Eintracht Frankfurt die Champions-League-Qualifikation zu. Am Rande des DFL-Neujahrsempfangs sagte Löw: "Ich denke, dass sie im internationalen Wettbewerb die Chance haben, relativ weit zu kommen. In der Bundesliga glaube ich, dass es möglich ist, sich für die Champions League zu qualifizieren." Kurz vor Rückrundenauftakt stehen die Frankfurter vier Punkte hinter einem Qualifikationsplatz zur Königsklasse. Nicht zufällig, so Löw: "Die Eintracht ist mittlerweile eine der Mannschaften, die in Deutschland zur Spitzenklasse gehört."

MELDUNGEN VOM DIENSTAG, 15. JANUAR

+++ Neu-Lilie Pálsson fordert erfolgreichen Auftakt +++

Wenn der SV Darmstadt 98 Ende Januar mit einem Heimspiel gegen den FC St. Pauli in die Restrunde der Zweitliga-Saison startet, will Neuzugang Victor Pálsson gleich voll angreifen. "Wir müssen einen guten Start in das halbe Jahr haben", sagte der Mittelfeldspieler am Dienstag im Trainingslager in Spanien dem hr-sport. Das Ziel des 27-Jährigen, der in der vergangenen Woche vom FC Zürich zu den Lilien gewechselt war: den Abstand zum Relegationsplatz vergrößern und den "Verein in der Liga stabilisieren". "Mit meiner Mentalität kann ich der Mannschaft helfen", sagte Pálsson.

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Victor Pálsson

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+++ Heuer Fernandes blickt nach Sulu-"Schock" nach vorne +++

Nach dem Abgang von Lilien-Kapitän Aytac Sulu will auch Darmstadts Torhüter Daniel Heuer Fernandes mehr Verantwortung übernehmen. "Natürlich sehe ich mich in der Pflicht, der Mannschaft weiterhin zu helfen, auf und neben dem Platz lautstark zu sein", sagte Heuer Fernandes am Dienstag im Trainingslager in Spanien dem hr-sport. "Wir haben viele Spieler, die das übernehmen können." Die Nachricht von Sulus Wechsel zum türkischen Drittligisten Samsunspor sei "sehr überraschend" und "ein großer Schock" gewesen. "Aytac war eine Säule innerhalb der Mannschaft. Natürlich tut uns das weh. Aber wir werden das kompensieren."

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Daniel Heuer Fernandes

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+++ Bobic schließt neues Personal nicht aus +++

Die Eintracht könnte auf dem Transfermarkt noch einmal kurzfristig tätig werden. "Das Thema ist nie durch. Es kann immer von heute auf morgen etwas passieren. Wir haben bis zum Transferende auch noch zwei Spieltage. Vielleicht kann da was passieren, wo man nachlegen müsste. Deshalb bin ich da immer vorsichtig", sagte Sportvorstand Fredi Bobic beim DFL-Neujahrsempfang dem hr-sport. "Im Großen und Ganzen haben wir da unseren Job gemacht, aber punktuell kann da immer was passieren. Ein Anruf oder eine Verletzung kann plötzlich alles verändern, dementsprechend muss man immer auf der Hut sein", ergänzte Bobic. Das Winter-Transferfenster schließt am 31. Januar. Bis dahin könnte noch einmal Bewegung in den Kader der Eintracht kommen, die bislang einzig Sebastian Rode von Borussia Dortmund bis Rundenende verpflichtet hat.  

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Fredi Bobic im Interview

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Bobic: "Das Thema ist nie durch"

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+++ Löw von Eintracht-Entwicklung angetan +++

Für Bundestrainer Joachim Löw gehört Eintracht Frankfurt zu den Überraschungen der laufenden Saison. "Man sieht einfach eine sehr gute Entwicklung und eine tolle Offensive, die Spaß macht anzuschauen", sagte Löw beim Neujahrsempfang der Deutschen Fußball Liga am Dienstag in Frankfurt. Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic hat das Lob mit Freude zur Kenntnis genommen. "Das hört sich immer gut an, wenn das vom Bundestrainer kommt", sagte Bobic. "Was ihm gefällt, ist die Art und Weise, wie wir Fußball spielen. Dass wir sehr offensiv ausgerichtet sind, dass wir oft ein Spektakel liefern."

+++ Lilien lassen sich Zeit bei Kapitäns-Suche +++

Bei der Suche nach einem neuen Kapitän anstelle des in die Türkei abgewanderten Abwehrchefs Aytac Sulu will Lilien-Trainer Dirk Schuster nichts überstürzen. "Das  werden wir vor dem Start festlegen", sagte der Coach am Rande des Trainingslagers in Spanien dem hr-sport. Der SV Darmstadt 98 startet am 29. Januar mit dem Heimspiel gegen den FC St. Pauli in die Rest-Rückrunde. "Wer die Binde trägt, ist nicht so wichtig. Alle müssen Verantwortung übernehmen, alle in die Lücke, die Aytac als Spieler und Mensch hinterlassen hat, hineinspringen", nahm Schuster die gesamte Mannschaft in die Pflicht.

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Dirk Schuster

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+++ Eintracht-Jugend soll umziehen +++

Frankfurts Technischer Direktor Marco Pezzaiuoli strebt langfristig eine engere Verzahnung von Profis und Nachwuchs an. Bundesliga- und Jugendspieler sollen nebeneinander trainieren, die Talente ihre Vorbilder täglich sehen. "Das muss unser Ziel sein", sagte Pezzaiuoli im Gespräch mit dem hr-sport. "Das Bestreben, berufen werden zu wollen, ist dann einfach nahe, die Identifikation mit der ersten Mannschaft noch intensiver." Damit das gelingt, sei ein Umzug von U17 und U19 vom Riederwald in Richtung Stadion wohl unumgänglich. "Wenn man weitsichtig schauen will, sollte man darüber nachdenken."

+++ Paciencia kämpft sich zurück +++

Nach seinem im September erlittenen Riss des Außenmeniskus brennt Stürmer Goncalo Paciencia auf sein Pflichtspiel-Comeback im Trikot von Eintracht Frankfurt. Im Testspiel gegen Rio de Janeiro (0:1) durfte der Portugiese schon eine Viertelstunde mitmischen, zukünftig darf es gerne eine bisschen mehr sein. "Ich bin auf dem richtigen Weg", sagte Paciencia der FAZ. Derzeit sei er dabei, sich an das Niveau der Kollegen anzupassen. Schon bald wolle er aber "bei zweihundert Prozent" sein und Trainer Adi Hütter mit guten Trainingsleistungen überzeugen.

+++ Schuster fordert Sulu-Ersatz +++

Bei aller Arbeit im Trainingslager im spanischen El Saler hat für Lilien-Trainer Dirk Schuster die Suche nach einem neuen Abwehrchef absolute Priorität. Nach dem Abgang des langjährigen Kapitäns Aytac Sulu stehen mit Immanuel Höhn und Marcel Franke nur noch zwei gelernte Innenverteidiger im Kader. Für Schuster deutlich zu wenig: "Aytac hat eine Lücke hinterlassen, die wir schließen müssen. Darauf sollten wir uns konzentrieren", sagte er der Bild-Zeitung. Mit der derzeitigen Besetzung in die restlichen Spiele zu gehen, wäre für Schuster "fahrlässig".