Polizisten mit Sturmgewehr
Polizisten bei Anti-Terror-Übung in Frankfurt Bild © picture-alliance/dpa

Mehr Körperschutz, schlagkräftigere Waffen: Hessens Polizei rüstet massiv auf. Auch Streifenbeamte könnten Sturmgewehre bekommen.

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Die hessischen Polizisten sollen im Laufe des kommenden Jahres rund 1.500 neue Gewehre bekommen. Das hat das Innenministerium in Wiesbaden mitgeteilt – und damit einen Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung bestätigt.

Die Gewehre sollen leistungsstärker sein als die bisherigen Standard-Maschinenpistolen der Polizei. Laut ist das Sturmgewehr G36 im Gespräch.

Sturmgewehr offenbar auch für Streifenbeamte

Im Moment läuft die Ausschreibung. Geplant sei, auch Streifenbeamte mit dem Sturmgewehr auszustatten. Sie wären vermutlich die Ersten, die bei einem Terroranschlag am Ort des Geschehens wären. Über Einzelheiten zur Terror-Bekämpfung will Innenminister Peter Beuth (CDU) am Mittwoch in Wiesbaden informieren. Er hatte bereits im September Investitionen angekündigt.

Vergangenes Jahr hat das Land rund 51 Millionen Euro in neue Fahrzeuge, Dienst- und Schutzbekleidung sowie in Dienstwaffen investiert. Für dieses und nächstes Jahr stehen knapp 137 Millionen Euro zur Verfügung.