Sternschnuppen
Sternschnuppe am Nachthimmel Bild © picture-alliance/dpa (Archiv)

Gleich zu Beginn des noch jungen Jahres zieht wieder ein Sternschnuppenschwarm über den Nachthimmel. Wer in Hessen einen Blick auf die Quadrantiden erhaschen will, braucht Mut zur Lücke.

Die Quadrantiden sind derzeit am Himmel zu sehen. Der Sternschnuppenschwarm erreicht seinen Höhepunkt in der Nacht zum Donnerstag. Für alle Hessen, die einen Blick auf die Sternschnuppen erhaschen wollen, hat hr-Wetterexperte Ingo Bertram einen Rat: "Bringen Sie Geduld mit!“

Wenn die Quadrantiden um kurz vor Mitternacht ihr Maximum erreichen, schwirren bis zu 100 Meteore pro Stunde durch den Nachthimmel. Die Wettermodelle prophezeien wechselnde bis starke Bewölkung.

60 Prozent Wolken, 40 Prozent Lücken

Grundsätzlich schlechte Voraussetzungen für Himmelsbeobachtungen. Aber: "Es ist viel Bewegung drin. Man muss Geduld und etwas Glück haben, dann erwischt man schon eine Wolkenlücke", so Bertram. Das Verhältnis von Wolken zu Lücken um Mitternacht beziffert der Experte auf 60 zu 40.

Allerdings gibt es noch ein weiteres Hindernis. Nach Auskunft der Vereinigung der Sternenfreunde aus Heppenheim (Bergstraße) stört auch der helle Mond das ungetrübte Quadrantiden-Vergnügen. Die Sternenfreunde empfehlen den frühen Donnerstagmorgen für einen Blick gen Himmel. Dann sollten noch etwa 30 Sternschnuppen pro Stunde unterwegs sein.

In der Vorweihnachtszeit zogen die Geminiden über den Nachthimmel. Die nächsten Sternschnuppen sind die Lyriden. Sie werden in der Zeit vom 16. bis 25. April 2018 aktiv.

Sendung: hr-fernsehen, alle wetter, 03.01.2018, 19.15 Uhr