Einem Kandidaten der NPD bei der Kommunalwahl darf nach einem Beschluss des Verwaltungsgerichts Gießen wegen Unzuverlässigkeit die waffenrechtliche Erlaubnis entzogen werden.

Damit habe das Verwaltungsgericht eine Entscheidung des Landrats des Wetteraukreises bestätigt, teilte das Gericht am Mittwoch mit. Danach seien Personen, die gegen die verfassungsmäßige Ordnung gerichtete Bestrebungen unterstützen, als unzuverlässig anzusehen. Der Mann hatte im Jahr 2016 für die NPD kandidiert. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig. AZ: 9 L 1982/18.GI