Ein Schild am Beckenrand verweist auf Nichtschwimmer.
Nichtschwimmerbecken (Archivbild) Bild © picture-alliance/dpa (Archiv)

In einem Schwimmbad in Wiesbaden ist ein vier Jahre altes Mädchen ums Leben gekommen. Ob es ertrank, ist noch unklar. Eine Obduktion soll Aufschluss geben.

Einzelheiten zum Todesfall im Freizeitbad Mainzer Straße in Wiesbaden: Ein vierjähriges Mädchen ist dort am Freitagabend gegen 18 Uhr regungslos im Nichtschwimmerbecken entdeckt worden. Ein Badegast zog das Kind aus dem Wasser. Nach Polizeiangaben vom Samstag leitete das Schwimmbadpersonal sofort Reanimationsmaßnahmen ein.

Rettungsdienst und Notarzt setzten die Versuche, das Mädchen wiederzubeleben, anschließend fort. Weil das Kind keine Reaktion zeigte, wurde die Reanimation nach einer Stunde eingestellt.

Seelsorger betreuen Familie

Ob das Mädchen ertrank oder durch andere Umstände ums Leben kam, ist weiterhin unklar. Die Polizei ermittelt, hatte aber nach Mitteilung eines Sprechers auch am Sonntag noch keine neuen Erkenntnisse. Die Leiche des Mädchens soll in der kommenden Woche obduziert werden. Zeugen, die noch nicht mit den Beamten gesprochen haben, werden gebeten, sich zu melden.

Das Mädchen war mit seinem Vater, seinem fünf Jahre alten Bruder sowie weiteren Angehörigen im Schwimmbad. Die Familie wurde von Seelsorgern betreut. Das Nichtschwimmerbecken hat laut Polizei eine Wassertiefe von 30 bis 90 Zentimeter, der Übergang ist fließend.

Sendung: hr-iNFO, 13.01.2018, 12.00 Uhr