Hochwasser in Fulda
Viele Straßen wie hier in Fulda waren überflutet. Bild © osthessen-news.de

Starkregen und Unwetter haben in Osthessen zu überfluteten Straßen und Erdrutschen geführt. Auf der B27 in Fulda ereignete sich ein Unfall. Drei Menschen wurden verletzt - darunter ein Kind.

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Besonders betroffen waren die Kommunen Fulda, Eichenzell, Hofbieber und Petersberg, wie die Polizei am Samstag berichtete. Seit Freitagnachmittag hatte es dort besonders heftig geregnet. Ganze Hänge wurden unterspült und rutschten ab, die Fulda trat über die Ufer.

Alle Feuerwehren aus dem Kreis Fulda mussten ausrücken. Die Rettungskräfte zählten 173 Einsätze, an denen 470 Mann beteiligt waren. Schlammlawinen bedeckten Straßen und beschädigten Häuser, wie die Polizei mitteilte. Keller liefen voll Wasser und wurden ausgepumpt.

Teilweise noch leichte Überflutungen

Im gesamten Landkreis brach der Verkehr zusammen. Die B278 musste zeitweise komplett gesperrt werden. Obwohl am Samstagmorgen die meisten Straßensperrungen wieder aufgehoben waren, riet die Polizei vor allem in Flußniederungen noch zum umsichtigen Fahren. "Teilweise gibt es noch leichte Überflutungen, durch die man aber vorsichtig hindurchfahren kann", sagte ein Polizeisprecher.

Das Unwetter war auch der Grund für 22 Verkehrsunfälle, wie die Polizei berichtete. Verletzte gab es jedoch nur bei einem Verkehrsunfall auf der B27 in Fulda. Als eine 40 Jahre alte Autofahrerin wegen einer Sperrung auf die Bremse trat, fuhr der nachfolgende Wagen auf. Die Frau wurde verletzt.

Ein dahinter fahrender 34-Jähriger geriet mit seinem Auto in die Unfallstelle. In seinem Wagen wurden eine 32-Jährige und ein eineinhalb Jahre altes Kind leicht verletzt. Die Strecke war wegen des Hochwassers auf einem Abschnitt gesperrt. Die beiden Frauen und das Kleinkind wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.