Suche mit Rettungshund an der Autobahn bei Friedewald
Bei der Suche nach dem Fahrer kamen an der A4 auch Rettungshunde zum Einsatz. Bild © Rettungshundestaffel Osthessen/osthessen-news.de

Ein Auto steht blutverschmiert auf einem Firmenparkplatz. Tags darauf findet ein Jäger den vermissten Fahrer mitten im Wald. Dieser zunächst rätselhafte Fall aus Friedewald ist nun geklärt.

Nach einer Woche hat die Polizei den Hintergrund des Fundes eines blutverschmierten und stark beschädigten Autos in Friedewald (Hersfeld-Rotenburg) ermittelt. Es war kein Verbrechen, sondern eine Verzweiflungstat: Der Fahrzeughalter hat nach eigenen Angaben versucht, sich umzubringen, wie ein Polizeisprecher am Montag auf Anfrage sagte.

Der Fall hatte für Aufsehen gesorgt und eine großangelegte Suche ausgelöst. Ein Jäger traf den 33 Jahre alten Autobesitzer schließlich am Mittwoch vergangener Woche abends an einem Hochsitz im Wald an: Der Mann war ansprechbar, aber völlig verwirrt. Er kam in ein Krankenhaus. Etwas Ähnliches sei ihm "in 26 Jahren Diensttätigkeit noch nicht untergekommen", hatte der Fuldaer Staatsanwalt Harry Wilke gesagt.

Suche mit Hubschrauber und Rettungshunden

Einen Tag zuvor war das Auto des Mannes auf dem Firmenparkplatz des Unternehmens entdeckt worden, für das er als Fahrer arbeitete. Eine Straftat schien möglich: Der Wagen war außen blutverschmiert und beschädigt, mehrere Scheiben waren eingeschlagen. Jemand hatte versucht, den Innenraum des Autos mit Benzin in Brand zu setzen.

Rettungskräfte machten sich auf die Suche nach dem Fahrzeughalter. Sie setzten daberi auch einen Hubschrauber und eine Hundestaffel ein.

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HILFE BEI SUIZIDGEDANKEN

Falls Sie verzweifelt sind und in einer bedrückenden Lebensituationen keinen Ausweg für sich sehen: Suchen Sie sich bitte Hilfe bei anderen Menschen. Das kann ein Gespräch mit Familienangehörigen oder Freunden sein. Außerdem gibt es professionelle Beratungsangebote. Hier können Sie auch anonym bleiben. Die  ist zu jeder Tages- und Nachtzeit erreichbar, unter der Rufnummer 0800-1110111 und 0800-1110222. Über weitere  für Betroffene und Angehörige informiert die Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention auf ihrer Homepage.

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