Feuerwerk und Luftschlangen - Freude über den ersten gelungenen Rekord
Freude über den ersten geknackten Rekord. Die Luftschlangen sorgten allerdings noch für Probleme. Bild © picture-alliance/dpa

Gleich zwei Domino-Weltrekorde sind am Freitagabend in Nidda gefallen. Die Freude über den ersten Rekord, mit Feuerwerk und Luftschlangen gefeiert, hätte aber beinahe den ganz großen Erfolg verpatzt.

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In Nidda (Wetterau) sind am Freitagabend zwei Domino-Weltrekordversuche geglückt. Patrick Sinner und sein Team ließen den mit 80.432 Steinen größten Domino-Kreisel zusammenfallen und überboten damit den bislang bei 76.000 Steinen liegenden Weltrekord.

Luftschlange bereitet Sorgen

Doch dann eine Schrecksekunde: Plötzlich stoppte die Kettenreaktion. Was war passiert? Die Luftschlangen, die nach dem ersten, geglückten Rekord abgeschossen wurden, flogen in ein anderes Bild und trafen dort eine Reihe, die den ganzen Streckenverlauf durcheinander gebracht hätte. Nach einer etwa halbstündigen Reparaturpause konnte das Spektakel dann weitergehen.

Den zweiten Weltrekord stellten die Hessen mit der größten 2D-Domino-Pyramide auf, von der 8.001 Steine herunterpurzelten, wie Olaf Kuchenbecker vom Rekord-Institut sagte. Damit verbesserte das Domino-Team seinen eigenen Rekord, der bislang bei 7.200 Steinen gelegen hatte.

Großes Fernziel: Den 5-Millionen-Gesamtrekord holen

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Domino Weltrekordversuch in Nidda

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Schrecksekunde bei Rekordversuchen

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Sinner und sein 18-köpfiges Team hatten nach eigenen Angaben insgesamt eine halbe Million Dominosteine in einer Halle in Nidda aufgebaut, die mit rund 1.000 Zuschauern bis auf den letzten Platz gefüllt war.

Mehr als eineinhalb Wochen benötigten sie, um den Parcours unter dem Motto "World of Art" mit Kunstmotiven fertigzustellen. "Es braucht dafür ein gutes, erfahrenes Team, Feinfühligkeit, Nervenstärke und Glück", sagte Sinner, der bereits mehre Domino-Rekorde geholt hat.

Der 20-Jährige schaut nach den geglückten Rekorden bereits in die Zukunft. Irgendwann einmal mit seinem Team fünf Millionen Steine zu verbauen und sich damit den Gesamtrekord zu holen, das wäre für ihn eine gute Sache.


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