Im Berufungsverfahren gegen einen selbst ernannten Magier in Kassel will die Verteidigung eine Haftstrafe in einen Freispruch umwandeln.

Das kündigte der Rechtsanwalt am Dienstag an. Möglich ist auch ein Kompromiss: Der angeklagte 69-Jährige könnte seine Berufung auf eine Überprüfung des Strafmaßes beschränken und dem Opfer eine erneute Aussage ersparen. Im Gegenzug könnte er dann mit einer milderen Strafe rechnen. Der Angeklagte soll jahrelang eine Millionenerbin mit Drohungen und Schutzritualen ausgebeutet haben.