Polizeiauto vor liegengebliebenem ICE
Mehr als 700 Reisende mussten für mehrere Stunden in dem ICE ausharren. Bild © Einsatzreport Südhessen

Ein ICE ist am Montagabend bei Lampertheim liegengeblieben. Die 710 Fahrgäste saßen vier Stunden lang fest. Erst dann konnten sie auf offenem Feld in einen Ersatzzug umsteigen.

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Geduldsprobe für 710 Fahrgäste eines ICE von Dortmund nach München: Ihr Zug stoppte am Montagabend gegen 19 Uhr bei Lampertheim (Bergstraße) wegen eines Oberleitungsschadens. Für die Passagiere bedeutete das eine Zwangspause von rund vier Stunden, wie ein Bahn-Sprecher sagte. Zunächst hatte der darüber berichtet.

Der Zug stand im Dunkeln auf einem offenen Feld, aus Sicherheitsgründen durften die Fahrgäste nicht aussteigen. Rettungssanitäter und Notfallseelsorger verteilten Getränke und kümmerten sich um die Reisenden.

Umstieg in Ersatzzug nach vier Stunden

ICE Lampertheim liegengeblieben
Bild © Einsatzreport Südhessen

Nach etwa vier Stunden hielt ein Ersatz-ICE auf dem Nebengleis, in den die Passagiere über Leitern umsteigen konnten. Nach 23 Uhr ging die Reise weiter.

Die Ursache für den Oberleitungsschaden war am Dienstagmorgen noch unbekannt. Nach Bahn-Angaben fahren die Züge auf der Strecke wieder regulär.