Sonne kommt durch die Wolken
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Frühlingsgefühle im Januar: Die Temperaturen klettern in dieser Woche auf bis zu 13 Grad. Zuvor müssen vor allem die Pendler aber noch einen ungemütlichen und glatten Montagmorgen überstehen.

Schnee, Regen, Glätte, frühlingshafte Temperaturen: In der kommenden Woche zeigt sich das Wetter in Hessen besonders wechselhaft. In der Nacht zum Montag beginnt es laut Vorhersage der hr-Wetterredaktion von Südwesten her zu schneien. Gegen Morgen kann der Schnee im Südwesten in Regen übergehen, vor allem im Bergland ist mitunter gefrierender Regen möglich.

Das bedeutet: Im morgendlichen Berufsverkehr ist mit glatten Straßen und Behinderungen zu rechnen. Betroffen sind nach Aussage des hr-Wetterexperten Ingo Bertram insbesondere der Taunus, der Spessart und auch der Odenwald.

Am Vormittag kann zunächst vor allem in der Nord- und Osthälfte des Landes noch etwas Schnee oder gefrierender Regen fallen, dort kann es also noch länger glatt auf den Straßen bleiben. In den anderen Teilen Hessens gibt es nur noch gelegentlich leichten Regen oder Nieselregen. Die Temperaturen schwanken zwischen 0 und 7 Grad.

Frühlingshafte Temperaturen - ohne Sonne

Nach dem unangenehmen Wochenbeginn geht es dann steil bergauf. Ein Schub milder Luft aus Richtung Azoren sorge für einen satten Temperaturanstieg, erklärte hr-Meteorolge Bertram. Am Dienstag sind so schon bis zu 8 Grad möglich, am Mittwoch steigen die Temperaturen auf bis zu satten 13 Grad. Selbst in höheren Lagen wird es zur Wochenmitte wohl 10 Grad warm. Damit sei der Höhepunkt an Frühlingstemperaturen aber vorerst erreicht, so Bertram.

Um das Frühlingsgefühl perfekt zu machen, fehlt allerdings die Sonne, diese bricht leider nur selten durch die Wolkendecke. Es bleibt mild, aber am Donnerstag nimmt der Regen wieder zu, mit einem Wintereinbruch bis ins Flachland ist nicht zu rechnen.

Sendung: hr-fernsehen, readitnowwetter, 21.1.2018, 19.58 Uhr