Einsatzkräfte und Statisten bei Antiterrorübung
Nur eine Übung: Einsatzkräfte und Statisten am Frankfurter Hauptbahnhof. Bild © picture-alliance/dpa

Schüsse, Explosionen, Verletzte: In der Nacht zum Mittwoch üben Polizei und Feuerwehr mit 500 Beteiligten den Terror-Ernstfall. Dabei wird es laut. Mehrere Gleise werden für Stunden gesperrt.

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Am späten Dienstagabend haben Bundespolizei, Frankfurter Polizei und Feuerwehr am Hauptbahnhof in Frankfurt eine große Übung für einen Anti-Terroreinsatz begonnen. Rund 500 Einsatzkräfte und Statisten sind an dem nächtlichen Training beteiligt. Dazu wurde eigens der Bereich zwischen den Gleisen 18 und 24 abgesperrt.

Die Übung soll bis Mittwoch, 5 Uhr, andauern. Züge und S-Bahnen wurden verlegt. Mitarbeiter der Deutschen Bahn stehen für Fragen zur Verfügung. Zudem sollten im Verlauf entsprechende Durchsagen erfolgen, meldeten Bundespolizei und Bahn vorab.

Schüsse hallen durch den Bahnhof

Während der Betrieb im übrigen Teil des Bahnhofs normal weiterläuft, versperrren Sichtschutzwände den Blick auf das Übungsgeschehen. Durchgespielt werden mehrere fiktive Szenarien. Der Bahnhof wurde nach Worten eines Polizeisprechers als Übungsort ausgewählt, um das Training möglichst realitätsnah zu gestalten.

Schon zu Beginn der Übung wurde es sehr laut. Schüsse und Explosionen hallten durch den Bahnhof. Statisten schleppten sich als "Verletzte" über die Bahnsteige. Die Bundespolizei wies außerdem darauf hin, dass auch im Außenbereich des Bahnhofs viele Einsatzkräfte und Einsatzwagen mit Blaulicht unterwegs sein würden.

Polizei: "Realitätsnahe Übungen sind unverzichtbar"

Für die "leider unvermeidbaren Beeinträchtigungen" bat die Bundespolizei Reisende, Anwohner und Geschäftsleute am Hauptbahnhof um Verständnis: "Realitätsnahe Übungen sind unverzichtbar und dienen letztlich der Sicherheit aller Bahnreisenden und Bürger."