Die Bibliothek der Universität Gießen hat am Mittwoch einen ihrer bedeutendsten Schätze vorgestellt - ein rund 1.800 Jahre altes Papyrusdokument.

Weil das Schriftstück eines römischen Kaisers so zerbrechlich sei, werde es nur selten öffentlich gezeigt, erklärte Bibliotheksdirektor Reuter. Mit dem Schriftstück wurde 212/213 allen freien Bewohnern des Römischen Reiches das Bürgerrecht verliehen. Anlass für die Präsentation ist dessen Aufnahme in das Unesco-Weltdokumentenerbe im Oktober. Es soll das einzige erhaltene Exemplar des Dokuments sein.