Teilnehmer des "March for Science" in Frankfurt
Teilnehmer des "March for Science" in Frankfurt Bild © picture-alliance/dpa

Mehrere Hundert Wissenschaftler und Studenten haben in Frankfurt für freie Forschung und gegen Populismus demonstriert. Die Veranstaltung ist Teil des weltweiten "March for Science", der sich auch gegen den US-Präsidenten richtet.

Am "March for Science" haben am Samstag in Frankfurt mehrere Hundert Menschen teilgenommen. "Wir sind tolerant und weltoffen", sagte Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) bei der Kundgebung. "Aber wir haben keinen Platz für Rassismus, Ausgrenzung, Ausländerfeindlichkeit, Antisemitismus, Islamophobie und und und".

Nach Angaben der Polizei beteiligten sich zunächst etwa 500 Menschen an der Kundgebung. Die Veranstalter sprachen von rund 700 Teilnehmern.

Gegengewicht zu Trumps Rhetorik

Mit dem richten sich Forscher, Dozenten und Studenten gegen Einschränkungen in der Wissenschaft. Insgesamt waren Protestmärsche in 14 deutschen Städten geplant. Wissenschaftler wollen mit den Kundgebungen für die Freiheit der Forschung und die Anerkennung wissenschaftlicher Erkenntnisse demonstrieren.

Die Aktion wurde vergangenes Jahr ins Leben gerufen. Besonders in den USA richtet sich die Bewegung gegen die Rhetorik von US-Präsident Donald Trump, der unter anderem die Erderwärmung mehrfach als Schwindel bezeichnet hat.

Sendung: YOU FM, 14.04.2018, 15 Uhr