Ihre Kommentare Was halten Sie von der umstrittenen Anleinpflicht für Hunde?

100 Kommentare

  • Ich halte die Anleinpflicht in der Brut-und Setzzeit für mehr als angebracht.
    Letzthin sind Hunde Tiere und auch der besterzogenste Hund kann Tieren
    hinterher jagen. Habe selbst Hunde und möchte es nicht auf einen Versuch
    ankommen. Denn der Hund kündigt es nicht vorher an, wann er los stürmt.
    Die zwei Monate werden auch die Offenbacher Hundehalter überstehen und
    sollten Vernunft beweisen.

  • Hallo, das ist leider typisch für sehr viele Hundehalter. Sie verkennen, dass Hunde nach ihrem Instinkt handeln. Ich habe Fälle erlebt, wo sich Hunde in Rüsselsheim auf ein Kind gestürzt haben, das mit dem Roller den Deich am Main hinunter fuhr. Außerdem war ich im Urlaub zugegen, als sich ein anharmlos erscheinender Hund auf ein Kind stürzen wollte, das gestolpert und zu Boden gefallen war. Aber wo Vernunft fehlt, fehlt auch die Einsicht, dass Hunde für andere lästig und für Jungtiere tödlich sein können.

  • Es geht ja nicht nur um die Störung der Wildtiere, es geht auch um die Störung, belästigung und Gefährdung von Mitmenschen.
    Außerhalb extra ausgewiesener und eingezäunter Areale müssen Hunde zwingend an der Leine geführt werden und einen Maulkorb tragen!
    Es darf schließlich auch keiner so einfach mit einer Waffe draußen rumrennen.

  • Sofern der Hund genügend gehorcht und weiß, was ein "Bei Fuß" für ihn heißt, es auch tut, steht einem Freilauf nichts entgegen. Generell ist es aber leider so, dass viele ihren Hund gar nicht genügend unter Kontrolle haben, aber leider auch uneinsichtig sind, dies zu erkennen und entsprechend zu handeln - nämlich anleinen. Im Grunde ist es doch so, dass einzig ein gut ausgebildeter Jagdhund seinem Herrn (Frauchen) genügend Respekt entgegenbringt und im wahrsten Sinne des Wortes "aufs Wort" gehorcht und zwar ohne Wenn und Aber. Dies müssen viele Menschen hier in Hessen und in der Welt erst noch begreifen ...leider.

  • Sehr viel,
    wie immer ist sich jeder selbst der Nächste. Einsicht und Rücksichtnahme von jemandem zu erwarten, der tendenziell dazu neigt, das wohl seines Vierbeiners über das Wohl von Kindern, Umweltproblemen, Masttierhaltung, etc. zu heben, wird es nicht einsehen, dass Bodenbrüter, etc. sehr wohl durch freilaufende Hunde, Mountainbiker und den Menschen generell gefährdet sind. Man fühlt sich lieber gleich persönlich angegriffen.
    Wer schon mal eine hochtragende Ricke mit heraushängender Zunge und laufendem Speichel gesehen hat, weil gerade 200m entfernt eine Hund auf dem Feldweg daher kommt, der würde evtl. umdenken. Aber da die betreffenden Mitbürger immer mit ihrem Hund in Wald und Flur unterwegs sind, nehmen sie das nicht wahr, denn die gestressten Wildtiere sind schon längst geflüchtet, wenn der Hundehalter noch ausser Sichtweite ist.
    Nein, ich bin kein Jäger, aber in Wald und Flur aufgewachsen...

  • Meiner Meinung nach ist es absolut wichtig,die Menschen am "Ende der Hundeleine"für das Thema Leinenpflicht nachhaltig zu sensibilisieren.Gerade und primär die Hundehalter,bzw.-fuehrer sind für ihren Hund,egal wie gross oder klein,verantwortlich ! Ich selbst habe vom 1.April bis dato 4 Rehe zum Teil durch Hunde schwerst verletzt aufgefunden,bzw.durch Nachsuche mit meinem ausgebildeten Jagdhund gefunden.Zum Teil lebten diese Rehe noch und ich musste sie dann erlösen.Es waren durchweg weibliche Tiere,die kurz vor der Niederkunft waren oder Kitze bei sich führten.
    Ich verstehe absolut nicht,dass sich vermeintliche Wildspezialisten anmassen zu behaupten,dass Hunde dem Wild nicht gefährlich werden können !

    Diesen Bericht habe ich zuerst für einen äußerst geschmacklosen Aprilscherz gehalten.Ueber so etwas macht man aber keine Witze !

  • fände ich gut. Freilaufende Hunde sind oft eine Gefahr, nicht nur für Wildtiere, auch für Spaziergänger mit Kindern und auch für diejenigen, die ihre Hunde an der Leine halten.

  • Ein verantwortungsvoller Hundehalter kennt seinen Hund und weiss wann er ihn anlehnen muss. Ansonsten kann man seinen Hund mit Training oder Ablenkung dazu bringen dass er das Jagen lässt. Ich habe einen kleinen Hund , wir können unangeleint an allen Tieren vorbei ohne Probleme . Er würde nie auf die Idee kommen Enten, Vögel u.s.w. zu jagen. Die Zauberworte lauten: Verantwortung und Rücksicht auf seine Umwelt und Umfeld dem Tier zu Liebe.

  • Also ich persönlich finde den leinenzwang gut obwohl mein hund klettert nicht auf bäume und zerstört nester von vögeln. Ich hab sogar schon ne katze ein Kaninchen jagen sehen und die katzen sind doch auch die die in einem sandkasten pinkeln oder ihr anderes geschäft dort hinterlassen was auch keiner weg macht klar haben hunde ampitionen dazu tiere zu jagen aber da muss jeder hundealter selbst wissen ob sein hund das macht oder nicht was ich doof finde das jäger hunde und katzen einfach abknallen dürfen wenn sie durch ein wald streifen das finde ich geht gar net da müsste es gesetzte geben denn man erkennt doch ob ein hund oder Katze ein Halsband um hat oder nicht

  • Die Entscheidung ist bedauerlich, eine Fehlentscheidung. Die Beunruhigung des Wildes, das reicht von der bodenbrütenden Lerche bis zum Rothirsch, durch freilaufende Hunde geschieht durch das "Feindbild Wolf", das in den meisten Tieren genetisch verankert ist. Eingehende Studien, z.B. beim Großen Brachvogel oder beim Reh- und Damwild, beweisen eindeutig, dass allein der frei laufende, sich auf Wegen befindende Hund -egal, welcher Größe- die Tiere wesentlich stärker beunruhigt, als der angeleinte Hund. Ich bin selbst Hundehalter, seit vielen Jahren, und meinem Hund geht es nicht schlechter, wenn er zwischen Mitte März und Mitte September nicht frei laufen kann. Eine artgemäße Beschäftigung, laufen am Fahrrad und verschiedene Trainings, die den Hund auch geistig fordern, sind wesentlich wichtiger für die Gesundheit des Hundes, als das "freilaufen", das eher dem Bedürfnis des Hundebesitzers entspricht, als dem Bedürfnis des Hundes selbst. Jäger und Landwirt stören erheblich weniger.

  • Leinenpflicht an sich finde ich sehr gut, zumal ich auch schon die Erfahrung gemacht habe daß Hundebesitzer ihre Tiere auf mein Grundstück laufen und im günstigsten Fall nur ihr Geschäft dort verrichten lassen - natürlich ohne daß diese Besitzer anschließend die Hinterlassenschaften beseitigen. Darüber hinaus wird auch noch billigend in Kauf genommen daß diese Hunde meine Katzen auf meinem Grundstück jagen.
    Es ist leider wie immer - die Versäumnisse der Hundehalter muß im Endeffekt das Tier ausbaden...

  • @ Doris- Oh ja es gibt diese Hunde, die Schafe auf Wiesen zu tote richten, wen man nicht aufpasst als Halter,- Beispiel (Der Husky). Sowie Vogeleier zerstört werden und deren Inhalt als Mahlzeit betrachtet wird. Da gibt es schon den einen oder anderen Hund. Nicht immer alles auf die Mieze-Katze schieben wollen ;-). Was den Mops angeht, so ist der mittlerweile überzüchtet. Steht für ein Begleithund und könnte einen Jagdtrieb haben/entwickeln. Da nicht geklärt ist, ob Doggen oder Hunde des Mastiff-Typs;- Gentechnisch in Verbindung mit dem Mops gebracht werden können. Ihre Aussage zum Wolf, klingt nicht ganz Logisch für mich. Ich finde es daher sehr bedauerlich, dass man als Tierfreund, nicht akzeptieren will oder zumindest verstehen möchte, dass im Frühjahr ein Hund besser an die Leine gehört um andere Tiere zu schützen und auch deren Brut. Ignoranz hilft keinen weiter und erst Recht nicht, der Natur und der Tiere die in ihr Leben. Es Grüß freundlich

  • Leinenzwang sollte erhalten bleiben zum Schutz der Wildtiere. Die Folgen für die Tiere durch einem jagenden Hund im Wald, Wiese oder Feld sind sich die Hundehalter leider meist nicht bekannt, so nach dem Motto: - der fängt das Tier ja so wieso nicht....-
    Aufklärung wäre da sicherlich auch eine Maßnahme.
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  • Traurig! Nicht mal 4 Monate können Menschen Rücksicht auf das Wild nehmen.
    Toben und spielen verstehen die Wildtiere nun mal nicht! Hetzen ist hetzen!
    Hoffentlich werden die Hundebesitzer dann auch zur Kasse gebeten, wenn ihre ach so netten Hunde "der macht nichts" die Rehgeiß reizt!
    Wenn Hundehalter ihre Hunde im Griff haben, finde ich es in Ordnung wenn diese frei laufen.
    Leider meinen viele nur, sie hätten die Hunde im Griff.
    Wer wildert muss dann zur Kasse gebeten werden, Abschuss sollte das letzte Mittel sein.

  • Es werden zu viele Hunde gehalten - wenn mal ein Hund durch den Wald liefe......
    ....aber in unserem kleinen Wald werden den ganzen Tag - die ganze Woche die Hunde "ausgeführt"
    Dieser Wald ist sozusagen ein Hundekloo..

    Die Freiheit der Hunde und Hundehalter würde eingeschränkt durch die Anleinpflicht, aber ist denn der Wald der Lebensraum der Hunde oder der Wildtiere und Vögel?

    Nun ja, Hunde bekommen sogar schon ein Begräbnis und die Schweine, Hühner, Rinder ........?

  • Ich bin sehr froh darüber, dass ich weiterhin verantwortungsvoll mit meinem Hund ausgiebige Spaziergänge machen kann. Die Erziehung hat sehr viel Zeit und Geduld gefordert. Aber es hat sich gelohnt! Für mich und meinen agilen Hund wäre es eine Katastrophe, wenn er für fast 4 Monate so gut wie keinen Auslauf gehabt hätte. Ich gebe zu Bedenken, dass meistens eine nicht artgerechte Haltung von Hunden für schlimme Zwischenfälle verantwortlich ist. Die wenigen Unfälle mit Rehen und anderen wildlebenden Tieren stehen in keinem Verhältnis damit, welchen Gefahren diese Tiere in unserer dichtbevölkerten Zivilisation ausgesetzt sind! Straßenverkehr, Landwirtschaft etc. ! Es ist für mich nicht nachvollziehbar, Hunde dafür verantwortlich zu machen. Nicht zuletzt möchte ich allerdings an alle Hundebesitzer appellieren. Erzieht eure Hunde und beseitigt auf Wegen und Feldern die Hinterlassenschaften eurer Hunde! Ich wäre schön, wenn wir uns alle in unseren grünen Oasen wohlfühlen könnten.

  • Ich persönlich finde es totalen Quatsch! Hunde die Jagdtrieb haben, werden generell von verantwortungsvollen Hundebesitzer an der Leine geführt. Mein Hund hat Jagdtrieb deshalb darf er eben nur an der Schleppleine laufen! Katzen im Freilauf sind viel gefährlicher für Vögel etc..
    Hunde von Jägern laufen generell frei und die hören garnicht! Warum dürfen die das??
    Ich finde die Brut-und Setzzeit (Leinenpflicht) generell für Blödsinn hoch 3!!

  • Anleinpflicht generell eher nein. In erster Linie sollte der Halter in die Pflicht genommen werden. Hundeführerschein für ALLE Hundehalter. Damit würde man sich meiner Meinung nach schon viel 'Ärger' ersparen. Bin selbst Hundehalterin und von Aussagen wie 'der macht nichts' oder 'das hat er ja noch nie gemacht' hab ich echt genug. In erster Linie spiegelt der Hund seinen Halter wieder. Für mich gibt es auch keine Kampfhunde. Selbst aus einem Pinscher kann man einen 'Kampfhund' machen. Erziehung und (Grund)gehorsam ist das A und O.

    Habe einen Terrier, der sich noch nie für Hasen, Vögel, Rehe oder sonstiges Kleingetier auf Feld und Wiesen oder im Wald interessiert hat. Ich lasse ihn auch nicht quer über Äcker rennen. Alles reine Erziehungssache. Wenn das Tier kein Respekt ggü. seinem Halter hat, bringt auch eine Leine nichts - losreißen kann er sich trotzdem.

    Gegenseitiger Respekt wäre schon hilfreich- ob Jogger, Radfahrer oder Familien mit Kindern.

    Leider kein Platz für mehr

  • Ich bin auch Hundehalter,meine beiden bleiben im Wald zwar auf dem Weg und hören super sind gut Abruf Bar,aber wenn die Setzzeit der Wildtiere sind sollte man als Hundehalter vernünftig sein..Jeder will Leben,will Rechte .Es gibt auch lange Leinen..Wenn ich manch mal sehe wenn Leute mit ihren ungehorsamen Hunden nicht zurecht kommen,dann sollten sie doch an der Leine bleiben..Man liest doch oft : Schwangeres Reh gehetzt vom Hund.Es sollten für solche Hohe Strafen anstehen die sich nicht daran halten.Jeder sollte sich daran halten.
    Mein WO ist Oberhausen

  • Gestern und heute, in beiden Artikel schon mal ein grundsätzlicher Fehler:
    Anleinpflicht im Wald. Nein, andersherum wird ein Schuh daraus: Der Antrag lautete auf Leinenfpflicht in Flur und Brache! Warum wird das immer noch falsch dargestellt?

    Und dann ist da diese andere, Dreieicher Geschichte: Nicht wenige Gegner des Antrags haben das unbehagliche Gefühl, daß hier einmal wieder die die Leinenpflicht maßgeblich befürwortende AG Umwelt- und Naturschutz steht da besonders im Verdacht Interessen einiger weniger Großkopferter durchgedrückt werden sollen. Einer der (angeblichen) Brennpunkte in Causa Canis lupus familiaris sind die Baierhansenwiesen. Und die sind so eine Art Vorgarten für (Ihr wisst schon wer ;-)

    Daß sich die Grüne Fraktion dafür vor den Karren spannen läßt, ist schade. Aber sie selbst sind ja auch kein Kind von Traurigkeit: Fakten für ihre vielen Behauptungen in der Sache? I wo, wo kommen wir denn dahin!

  • Ich habe selber 2 Hunde und finde die Leinenpflicht für diese Zeit gerechtfertigt.Es geht doch um den Schutz der Tiere.Aber da sieht man mal wieder,dass jeder nur an sein Tier denkt.Der pure Egoismus eben.

  • Wir haben jede Menge Wölfe, die durch die Gegend ziehen und wodurch Schafe etc zu schaden bzw umkommen. Das scheint ja alles in Ordnung zu sein. Habe noch nie gehört, dass einHund ein Schaf gerissen hat. Und Vögel, grad wenn sie nisten, sind wohl eher von Katzen oder noch schlimmer von Krähen bedroht. Seit die mistviecher nicht mehr geschossen werden dürfen, haben wir kaum noch Singvögel in unserer Gegend. Was sind das eigentlich alles für schwachsinnige Gesetze (von denen wie weiss Gott noch mehr haben). Ich habe einen Mops, und bei dem ist der Jagtinstinkt komplett weggezüchtet. Den kann ich mit den Kaninchen in das Laufgehege sperren, da passiert gar nix.

  • Der Hund sollte immer angeleint sein. Ich erlebe immer wieder dass frei laufende Hunde auf e i n e n zugerasst kommen oder belästigen u. meinen Hund nicht in Ruhe lassen, wobei er das auch nicht mag. Die Leute lassen sogar Rottweiler ohne Leine laufen . Es gibt viele Leute , die haben vor Hunden Angst , auch vor kleinen. Von denen redet niemand. Ich bin Tierliebhaber!!!!! Ich meine trotzdem ----Hunde gehören in der Öffentlichkeit an die Leine !!!!!

  • Nein....auch der Hund hat ein Recht sich wohl zu fühlen.....also keine Leinen zwang. Nicht jeder Hund geht auf die Jagd.....viele wollen einfach nur laufen toben spielen.....

  • Anleinpflicht für Hunde sollte generell eingeführt werden. Als täglicher Radfahrer wird man mind. einmal in der Woche von Hunden angegangen, unerwünscht begleitet, o.ä. Viele Hundehalter sind einfach ungeschult, und haben entsprechend wenig Erziehung in den Hund investiert. Alternativ sollte man über eine Pflicht zur Hundeschule für auffälligere Rassen nachdenken. Zur Führung einer Waffe benötigt es ja auch eine Lizenz.

  • In der Stadt gehören Hunde angeleint.
    Dazu zähle ich auch die Stadtparks.

  • Finden wir auch nicht sinnvoll . Wir haben drei Hunde und die wollen auch mal toben. Dann müssen eingezäunte Flächen zur Verfügung gestellt werden. Aber viel gefährlicher für die kleinen Vögel sind doch die vielen freilaufenden Katzen. Oder?

  • Ich habe selbst Hunde und finde eine Leinenpflicht in der Brut und Setzzeit sehr sinnvoll. Ja Hunde jagen im Rudel, das mag im allgemeinen sein aber nicht immer nur. Abgesehen davon geht es doch um die Kitze die im hohen Gras liegen und einfach nur warten. Diese sind gefährdet und nicht die laufenden Elterntiere, denn da muss der Hund nicht jagen. Genauso ist es mit den Brütern ,werden diese zuoft gestörrt dann verlassen sie die Nester oder die Nester werden von den Hunden zerstört ( egal ob aus Neugier, Spielverhalten oder Jagd). Natürlich wäre es mir auch lieber wenn meine Hunde immer frei laufen könnten oder es einfach mehr hundefreundliche Gebiete gäbe unter anderem eingezäunte bereiche in denen die Hunde richtig toben können aber Leinenpflicht in der BuSz finde ich persönlich für Sinnvoll.

  • Das ann nur der Hundehalter für sich und seinen Hund entscheiden. Viel wichtiger wäre es den Hundeführerschein verpflichtend einzuführen.

  • In Parks und z.b. im Hannover Stadtwald Eilenriede ,ist der Leinenzwang lächerlich.
    Radfahren joggen tobende Kids überall... Da sitzt und brütet nichts....
    Also ,reine schikane und abzocke!!

  • Es ist auf jeden Fall ein zweischneidiges Schwert. Ich bin selbst Fellnasenbesitzer und gehe, da ich im ländlichen Bereich wohne, meist in der Nähe von Feldern mit dem Hund spazieren. Sehr zur Freude meines Hundes und meiner. Der Hund kann sich austoben, schnüffeln, buddeln und ganz einfach Spaß haben. Wenn sie ihre Kumpels trifft wird das ein riesen Spaß für die Hunde. Sie powern sich richtig aus. Für die Besitzer ist es schön dabei zu zu schauen.
    Der Knackpunkt, die Hunde sind sehr übermütig und voll am kabbeln. Kommt jetzt Wild dazu sind sie sehr schwer abzurufen, aus Spiel kann jetzt Jagd werden, wobei die Hunde ihren urinstinkt folgen. Jetzt den Hund zurück zu rufen ist äußerst schwer, sie werden das Wild kaum erreichen, aber so schnell zurück finden sie dann auch nicht. Ich halte es so, auf dem Feld ohne Leine, aber immer rundum Blick. Bei Waldnähe auf jedenfall, Leine.

  • Ich bin für eine generelle Anleinpflicht, und zwar nicht nur wegen des Umweltschutzes, sondern insbesondere aus Rücksichtnahme für Mitmenschen, die (berechtigte) Angst vor Hunden haben. Aber dass interessiert die Aggro-Hundefraktion ja per se nicht.

    In Deutschland steht dass Wohl der Vierbeiner vor dem Mensch, traurig !

  • Das hat doch eine gewisse Ähnlichkeit mit dem neuen bayerischen Polizeigesetz: Der Verdacht genügt schon, um generell die Freiheit einzuschränken! Um solche Maßnahmen zu begründen, müssen harte Fakten (Zahlen) mit wissenschaftlichen Untersuchungen auf den Tisch gelegt werden können.

  • Ich bin gegen eine generelle Leinenpflicht für Hunde in der Brut und sätz zeit.
    Das würde für meine 3 Bernhardiner bedeuten das sie 4 Monate keinen richtigen auslauf genießen dürfen. Das ist Tierquälerei!

  • Definitiv ja zur Anleinpflicht!!

    Alleine der Kommentar: "Ein jagender Hund erwischt überhaupt kein Reh. Er ist einfach ein Rudeljäger." ist total dämlich.
    Von seiten der Evolution und Abstammung des Hundes korrekt allerdings habe ich in der Hundeschule VIELE Jagdhunde Rassen getroffen die NIE von der leine können weil die Halter Angst haben dass der Hund schon wieder ein Reh/Rebhuhn/Hase jagdt und nach hause bringt!

    Die Natur muss überall geschützt werden wo es geht auch mit einer einfachen Leinenpflicht!

  • @Doris aus Kassel, @DM aus Hessen

    Ich kann mich euch nur anschließen. Danke für euren Text.

    Der Hass, der hier Hundebesitzer entgegengebracht wird, zeigt wie respektlos und egoistisch die Welt geworden ist!

    Die, die es mit der leinenpflicht treffen sollte, würden sich eh nicht daran halten. Da auch diese Hundebesitzer egoistisch und respektlos sind.
    Genauso wie die menschen, die denken beim Joggen, Fahrrad fahren gehört mir der Wald alleine, und fahren Spaziergänger (mit und ohne Hund ) um. Oder Autofahrer die respektlos einen in Gefahr bringen.
    Nützen da die verbote und Strafen was!? Ne, denn die respektlosen und egoistischen Menschen wird es immer und überall geben!

  • ICH als Hundehalterin lehne die generelle Anleinpflicht natürlich ab. Der Wald ist der einzige Ort wo Hunde noch frei laufen können ohne selbst in Gefahr zu geraten. Aber ich finde es nicht in Ordnung wenn ich sehe wie manche Menschen ihre Hunde einfach jagen lassen. Rehe sind auch Tiere und haben auch ein Recht sich ungestört zu bewegen. Ein Hund der alles bekommt was er braucht hat kein Bedürfnis zu jagen. Ich mache SUCH uns Jagdspiele mit meinen Hunden jeden Tag und wenn dann mal ein Reh auftaicht haben sie meinst keine Lust mehr oder sind zu müde. Ich finde manche Menschen sind einfach zu unverantwortlich im Umgang mit ihren Hunden und darunter sollen alle anderen leiden.

  • Ich sehe jeden Morgen beim Gassi gehen Rehe. Ohne Ausnahme. Im Moment weiß ich ganz sicher von zwei Kitzen, wahrscheinlich sind es mehr. Außerdem brüten hier bei uns Kiebitze und Fasane. Im vergangenen Jahr habe ich zwei tot gebissene Kitze gefunden. Wölfe gibt es hier noch nicht. Es ist also einer der hier frei laufenden Hunde gewesen. Einer von denen der auch meine Katze halb tot gebissen hat. Auf unserem Grundstück! Meine Haltung zu frei laufenden Hunden, die nicht kontrollierbar sind, dürfte klar sein!

  • Wenn mein Hund ein Jäger ist,sollte ich ihn auf jeden Fall in der heißen Phase anleinen! Alles andere ist völlig überzogen! Hunde müssen sich frei bewegen können und dafür bezahlen wir Hundebesitzer doch genügend Steuern!

  • Ich bin generell für eine Leinenpflicht bei Hunden.Es giebt Leinen wo Hunde auch weiter laufen können' so ist aber mehr Sicherheit anderen Bürgern und anderen Tieren gegeben.Wer meint der Hund muss ausgelassen umhertollen sollte Plätze suchen die dafür vorgesehen sind..Ist ein Hund unterwegs immer angeleint vermisst ja nichts er weiss es ja nicht anders.!!!!.

  • Ich finde das genauso das die Leinenpflicht Unsinn ist! Da heißt es wir sollen unsere Hunde artgerecht halten und dann darf man Sie nicht mehr von der Leine lassen ich habe seit 18 Jahren Hunde und noch keiner hat irgend einem Vogel etwas getan oder einem anderem Tier!
    Wobei der Bauer seine Wiesen mäht und dabei die ganzen Nistplätze zerstört genauso wie Menschen die in die Wiesen gehen und z.B Drachen steigen zu lassen oder Fußball zu spielen, aber der Hund ist das Böse Tier ich würde mir mal wünschen das bei uns das auch mal auf den Tisch kommen würde in Bayern!

  • Du liebe Güte, ist denn das so schlimm, Hunde zumindest im Wald anzuleinen? Je mehr Rücksicht wir ( ja, ich bin auch Hundehalter!) wir auf unsere Mitmenschen und Umwelt nehmen, desto größer wird die Akzeptanz uns und den Hunden gegenüber.
    Das Argument, das Landwirte und Jäger auch einiges an Unheil anrichten, sollte für uns kein Freifahrtsschein sein.
    Die meisten, die ihre Hunde nicht anleinen, haben ihren Hund an der Leine nicht unter Kontrolle, aber meine Lieben, daran kann man arbeiten.
    Oder was bitte schön sind die Gründe, warum die Hunde ohne Leine laufen müssen.
    Ich bin fest davon überzeugt, das artgerechte Hundehaltung absolut nichts mit der Leine zu tun hat.

  • Wenn ein Hund nachweislich so gut hört das er frei laufen kann. Ohne as mab Angst haben muss er läuft weg oder fällt jemand oder etwas an, ist es übertreiben. Ausgenommen istnatürlich die brutzelt.
    Im Prinzip ist es ja so. Jeder Hundehalter ist verantwortlich, für seinen eigenen Hund und die Folgen. Ich persönlich lasse unseren Hund gerne frei laufen damit er das ausgehen voll genießen kann. Sobald ich andere Hunde sehe oder andere Tiere leine ich sie erstmal an und sehe mir die Situation an. Und wenn es passt lasse ich sie wieder ab.
    Passiert etwas muss in eben dafür gerade stehen und fertig. Aber so schenke ich unserem Hund Lebensfreude.

  • Finde ich sehr wichtig gehe mit meinen Hund an der langen laufleine und im Garten darf sie toben Hunde gehören grundsätzlich an die leine

  • Mein Hund ist kein Jäger und ist sehr gehorsam. Also warum müssen alle Hunde an die Leine? Es sollte Ausnahmen gemacht werden . Und dieses überall. Es gibt auch gut erzogene Hunde.

  • Sollte in Hamburg auch abgeschafft werden. Hunde müssen sich auch mal austoben und spielen können. Die Anleiepflicht finde ich nicht gerechtfertigt. Hunde Steuer dürfen wir hoch bezahlen den kot aufsammeln und unsere Hunde dürfen nix.. In Hamburg sind unsere Hunde echt beschissen dran. Nur auffällige hunde sollten an die Leine. Da müssen man mal eine andere Regel einführen.

  • Die meisten Hundeführer haben ihre Hunde nicht im Griff, wenn diese, wie leider so häufig, z.B. auch hochträchtige Ricken zu Tode hetzen, die jetzt im Mai/Juni ihre Kitze zur Welt bringen. Die Hunde kommen von Ihrer Hetzjagd zurück und keiner merkt, was sie grausames angerichtet haben. Zur Schonung des gesamten Wildes sollte im Wald grundsätzlich für rohe (nicht ausgebildete) Hunde Leinenpflicht bestehen.
    Jutta Berg, Begleithund- und Jagdhundausbilderin.

  • Blödsinnig! Wir sollen und wollen unsere Hunde ARTGETECHT halten und dazu gehört sich FREI bewegen zu dürfen.
    Worum geht es hier eigentlich? Kinder laufen über die Wiesen, Katzen laufen FREI umher, Wiesen werden mit schweren Maschinen gemäht.....nur Hunde sollen an die Leine....

  • Ich Chef du Hund erziehe dein Hund ruf ihn ab und gut wer das nicht kann tut mir leid

  • Jeder hundehalter kann seinen Hund am besten einschätzen. Wenn ein Hund Auftrieb hat, nimmt man ihn doch an die Leine. Mit einem Verbot bestraft man doch die Hunde und Halter, die einfach nur spazieren gegeben und ihrem Hund ermöglichen wollen sich frei zu bewegen und zu schnuppern. Man kann nicht alle Hunde über einen Kamm scheren und ich finde die Eingriffe seitens der Landwirte viel schlimmer.

  • Ich habe zwei Hunde.Und bin der Meinung, das in der Schonzeit, Hunde an die Leine müssen. Bis die Halter begreifen das jedes Tier ein Leben hat....Und nicht nur der Hund.

  • Wau Wau Wau Wau Wauwauwau, Wau Wau

  • Ein Hund ist nicht Teil der natürlichen Fauna des Waldes; gerade durch die Aufzucht beim und durch den Menschen, wird der artgemäße Drang nach Jagen, Tollen und Reputation, ins potenziel Schädigende für die Wildtiere gesteigert.
    Also in der Frage, ein klares und unbedingtes Ja zur Anleinpflicht in der Brut- und Setzzeit.
    Auch im sonstigen Gebrauch des Waldes plädiere Ich auf eine notwendige Anleinpflicht.
    Gesonderte Flächen, in denen Hunde Leinenlos ihre freie Bewegung bekommen, sollen ausgewiesen und eingerichtet werden.
    Die Konfrontationen zwischen unangeleintem Hund und Mensch sind nicht hinnehmbar; Freude, Teilhabe und Unversehrtheit der Waldgänger obsiegen klar gegen den heren Wunsch dem Hund einen Auslauf zu gewähren.
    Ich vermute, dass viele Menschen, die völlig zurecht, mindestens Respekt vor Hunden haben, Wäldern eben drum fernbleiben.
    Uneinsichtige Hundebesitzer tragen Sorge, dass der Konflikt eine Zuspitzung erfahren wird.

  • Ich finde die generelle Leinenpflicht auch für nicht gerechtfertigt. Mein kleiner Hund (Bolonka)
    ist absolut kein Jäger und läuft nur auf dem Weg und den Seitenstreifen, es tut mir immer sehr leid, wenn er die ganzen Monate nur an der Leine laufen darf. Vielleicht sollte es dafür auch eine Prüfung geben, um gehorsame und ungehorsame Hunde einzuordnen, wenn man schon einen Führerschein für den Hund braucht.

  • Irgendwie haben die Entscheider übersehen, dass ständig in der Presse über - von fei laufenden Hunden - berichtet wird, die brutal Rehe und andere Wildtiere zu Tode hetzen. Die uneinsichtigen Hundeführer/ -innen nehmen sogar in Kauf das Personen (insbesondere Kinder) immer wieder von unangeleinten Hunde schwerstens verletzt werden. Das interessiert diese Lobbyisten aber wohl nicht.

  • Hunde sollten grundsätzlich immer und überall angeleint werden !!!

  • Völlig falscher Ansatz, weil überhaupt nicht an der Problemwurzel angesetzt.

    Die ist nämlich in der Qualifikation der Hundehalter zu finden. Denn: Ein Hundehalter, der mit seinem Hund gelernt hat, in einer seriösen Hundeschule, wie er seinen Hund zu führen hat und wie eben nicht, der weiß auch in der Brut und Setzzeit was zu tun ist.

    Wissen und Qualifikation der Hundehalter bringt uns weiter. Verbote, mit denen sich manche Lokalpolitiker mitunter gerne in ihrer jeweiligen Klientel brüsten, sollten endlich zugunsten intelligenter Lösungsansätze von "Gescheiten" abgelehnt werden.

  • Natürlich stellt der Hund eine Gefahr dar. Durch das Hetzen stört wr enorm und natürlich kann ein Hund, wenn er eine entsprechende Kondition besitzt, ein Tier erlegen. Und besonders die Bodenbrüter sind bedroht. Hunde stören da einfach. Mein Hund, ein mittlerweile 9Jahre alter, aber topfitter Labbimix, hat selbst mal einen Hasen gejagt. Wenn er gewollt hätte, hätte er ihn getötet, stattdessen hat er ihn aber nur angestupst.
    Eine Leinenpflicht ist jedoch nur dann rechtmäßig, wenn entsprechende Hundeauslaufflächen zur Verfügung stehen.

  • Ich finde eine Anleinpflicht absolut richtig! Es müsste Gesetz werden! Überall werden Hunde heutzutage frei laufen gelassen und es sind viele uneinsichtige, rücksichtslose Halter dabei. Selbst wenn die Hunde nichts tun, woher sollen das die Wildtiere denn wissen? Die werden doch trotzdem aufgeschreckt und haben Angst.

  • Hundebesitzer sind nun mal eingeschränkte und egoistische leute.
    Anleinpflicht immer, noch besser ein Hundeführerschein und der sollte richtig viel kosten.
    Weiterhin Sicherheitsbeamte, die Personalien aufnehmen und empfindliche Geldstrafen verhängen.
    Was im Straßenverkehr geht, wird auch im Freien funktionieren.
    Heutzutage hat doch jeder Depp einen Köter. Und der Hund soll dann alles dürfen, was ein Mensch macht. Kranke Gesellschaft.

  • Hunde im Wald während der Brut- und Setzten an die Leine? - Auf jeden Fall. Es tut weder dem Hund noch dem Halter weh, wenn der Hund die paar Monate im Wald an der Leine verbringen muss, zumal es auch noch genug Alternativen gibt.

    Was allerdings die ganzjährige Anleinpflicht sowohl im Wald als auch außerhalb auf freien Flächen anbelangt, so ist das absoluter Schwachsinn der meines Erachtens komplett an der Sache vorbei geht.

  • Ja leider hat nicht jeder einen Hund der erzogen ist, damit er nicht Jagd. Dazu gehört ein ruhiger und gewissenhafter
    Umgang mit dem Hund. Man kann es den
    Hunden beibringen, dass ein Ruf genügt und der Hund kehrt zu seiner Halterin oder dem Halter zurück. Das erfordert
    liebevolle Erziehung manchmal über Jahre. Ich weiß wovon ich rede. Ist der Hund nicht als Welpe mit Gehorsam groß geworden, ist das kein Problem. Leider
    gibt es bei vielen Hunden keine persönliche Bindung mehr. Sonst wären die Tierheime nicht voll. Wird versucht
    das Tier zu brechen, kann man alles vergessen. Wir haben nach 11 und 14 Jahren , Abschied von unseren Hunden
    nehmen müssen, sie waren krank. Jetzt sind wieder zwei Welpen in der FamIlie..Der älteste ist ein Jahr, der andere ein 1/2 Jahr. Mit diesen beiden
    kann man noch nicht unangeleint in den Wald gehen. Sie ziehen sich noch gegenseitig hoch und der Spieltrieb kommt durch. Das ist auch völlig normal
    Ich bin gegen Leinenzwang, das ist falsche
    Weg!

  • Ich bin selbst Hundehalterin. Meine Hündin jagt nicht und läuft normalerweise in Feld und Wald ohne Leine. Allerdings bleibt sie während der Brut- und Setzzeit immer an der (Flexi-) Leine, da sie gern schnüffelt und man nie ausschließen kann, dass sie dabei brütende Vögel etc stören könnte.
    Generell darf sie NICHT auf Futterwiesen oder in Felder, solange diese nicht gemäht wurden.
    Wenn man auf dem Land wohnt, sollte man das eigentlich sowieso wissen. Auch als Spaziergänger ohne Hund
    Eine allgemeine ständige Anleinpflicht halte ich für völlig überzogen und unfair. Man kann und darf nicht alle dafür abstrafen, wenn einige nicht erzogen sind (und ich meine nicht nur die Hunde). Auch Hunde haben einen Bewegungsdrang und den kann man eben nicht 100ig ausleben, wenn man ständig an einer Leine hängt. Und abgesehen davon würden sich eh immer einige, wie auch beim Häufchen-Aufsammeln, nicht daran halten. Und wer will das auch kontrollieren? Das ist ja kaum machbar...

  • Die Anleinpflicht während der Brut-und Setzzeit müsste im ganzen Bundesgebiet GESETZ werden.

  • Ich leine meinen Hund fast immer an. Falls wir im Wald spazieren gehen, sowieso immer. Mit einer 8 Meter langen Flexileine kann sich der Hund relativ frei bewegen, aber ich kann ihn jederzeit kurz nehmen, wenn Fußgänger, Radfahrer oder andere Tiere in Sicht kommen. Ich habe nicht den Eindruck, dass mein Hund dabei unglücklich wäre.
    Außerdem macht es ohnehin wegen der Zeckengefahr Sinn, den Hund nicht in hohes Gras oder Unterholz hinein zu lassen.

  • Ich verstehe die, welche Angst vor Tieren haben.

    Der Hundehalter muß selbst bestimmen - und Verantwortung für Risiken tragen und haften.

    Aber: "das hat er noch nie..." und so Sprüche deuten eher auf unverständige, nicht geeignete Hundeführer hin. Da tut einem die Tiere auch noch leid !

    Hunde brauchen naturgemäß Auslauf - wer das nicht bieten kann, soll keinen Hund halten.

    Und im Übrigen: die "Pflichten" nehmen zu - die Folge ist mehr Überwachung, Pochen auf Rechte und deren Durchsetzung statt Unterstützung von alltäglich mehr Verantwortungsbereitschaft.

  • Was ist mit den streunenden Katzen? Werden die dann auch an die Leine genommen? Sie jagen auch "Jungtiere" kleine Hasen, Singvögel etc.

  • Die Leinenfplicht ist nur richtig und sollte immer und ganzjährig gelten.
    Bei den Hundehaltern hört Tierliebe beim eigenen Tier auf.

    Selbst mein Kind wurde schon im Wald von Hunden "die das nie machen" angefallen. Ein Bekannter ist Jäger und kann gleiches von Rehkitzen erzählen. Es ist skandalös, daß die Hundehalter hier so unterstützt werden. Tierschutz und Menschenschutz sollten vor einseitige Hundeliebe und Wählerstimmen gehen.

  • Ich bin grundsätzlich für eine Anleinpflicht im Wald.
    Ein verantwortungsvoller Hundebesitzer setzt dies sowieso,immer um.

  • Interessant zu sehen was hier Hunden und den Haltern für ein Hass entgegenschlägt.

    Einige Kommentatoren scheinen ja auf so einen Artikel schon lange gewartet zu haben.

    Mit gegenseitigem Respekt und Rücksicht geht im Leben vieles besser.

    Woher kommt eigentlich die Erkenntnis:'Ein Hund gehört immer an die Leine'?Wo steht das??

    Mir fallen sehr viele Dinge im alltäglichen Leben ein die wesentlich gefährlicher sind als

    Hunde,z.b. Autofahren.

  • Ich fände so etwas auch andernorts angebracht. Im Amöneburger Becken bei Kirchhain brütet z.B. eine Vielzahl von Kiebitzen - am Boden! Dort gehen wir regelmäßig spazieren - und ebenfalls viele Hundehalter. Von deren Hunden sind 99 nicht angeleint - obwohl dort steht, dass man - gerade in der Brutzeit - Hunde an der Leine zu führen hat. @ Frau Gorzynski: Schwachsinn und Hundequälerei? Das ist ja wohl etwas weit hergeholt. Warum kann man es nicht einfach akzeptieren, dass es meinen Blutdruck in die Höhe treibt, wenn unangeleinte Hunde auf mich zupreschen - egal, was sie wollen! Ich will es nicht!!! Sie sehen sich als "verantwortungsvollen Hundebesitzer"? Glückwunsch, wenn sie ihn immer im Griff haben. Und gerade von den von mir angesprochenen Kiebitzen gibt es so reichlich nicht mehr! Und ich glaube, einem Hund ist es völlig egal, ob er ein anderes Tier scheucht, das auf der Roten Liste steht oder nicht!

  • Anleinpflicht hin oder her, als Hundeführer muss man zu 100 Kontrolle über seinen Hund haben. Ich habe beruflich mit Hunden zu tun und privat auch ind frage mich, welcher Hundeführer dies über sich und seine Hunde sagen kann wenn sie nicht angeleint sind. Es gibt genügend Freiflächen auf denen es niemand stört wenn sie ohne Leine Laufen. Brut-/ Setzzeit, andere Hunde etc. hat man seinen Hund an der Leine. Dann gibt es auch kein das hat er ja noch nie gemacht!

  • Ich halte eine Anleinplicht für das ganze Jahr sinnvoll. Nicht nur wegen anderer Tiere. Wie oft sind schon nicht angeleinte Hunde auf mich zugekommen und habe den Hundehalter sinnlos rumschreien hören aber der Hund hat nicht drauf reagiert. Einer ist auch schon fast in den Kinderwagen reingesprungen. In letzter Zeit ist ja auch schon genug passiert mit Kampfhunden. Bestimmte Hunderassen sollte man überdenken ob die generell nicht zugelassen werden.

  • Jens Schmidt, ich glaube Sie sind am Thema vorbei....
    Es geht um Anlein-Pflicht IM WALD.

  • Größere Hunde gehören meiner Meinung nach überhaupt nicht in eine Stadt. Das ist Tierquälerei! Da braucht man sich nicht wundern, wenn die Tiere überreagieren oder aggressiv sind. Den ganzen Tag in einer Miniwohnung ( auch 100qm sind ein Witz gegenüber dem Freiheitsverlangen eines Hundes) eingesperrt und danach auch nur angekettet laufen dürfen. Das Verhalten des/der Hundebesitzer/in ist da ein weiterer Aspekt. Wenn wieder mal ein Kleinkind totgebissen wird oder ältere Menschen zerfleischt werden, die Opfer /Angehörigen schwerst traumatisiert zurückbleiben, interessiert alle nur, was mit dem armen Hund passiert. Viele Hundebesitzer nutzen ihren Hund als Waffe oder zur Machtdemonstration, unfähig sich in andere Menschen hineinzuversetzen. Das Leben der Hunde wird über das Leben der Mitmenschen gestellt. Der persönliche Egoismus steht an erster Stelle, wahrscheinlich ein Grund warum diese Menschen Hunde als die besseren Menschen ansehen.

  • Hunde sollten im Wald immer angeleint werden.Respekt vor anderen Tieren, bin selber Hundehalter

  • Ich habe auch einen großen Hund und im Wald ist sie angeleint. Ich käme gar nicht auf den Gedanken, sie frei laufen zu lassen im Wald. Frei laufen darf sie nur in den Feldern, wenn ich alles überblicken kann. Jeder Hund hat einen Jagdinstinkt, mehr oder weniger ausgeprägt. Was für eine unqualifizierte Aussage, Hunde jagen nur im Rudel. Bitte nochmal einschlägige Literatur nachschlagen. Ich habe meinen Hund im Griff. Das so mancher Hundebesitzer keinen Hund halten sollte, kann ich nur unterstützen. Hundeführerschein von mir aus. Aber bitte nicht pauschal über alle Hundebesitzer herfallen. So manche Jogger und Radfahrer benehmen sich auch rücksichtslos. Da könnte ich einige Anekdoten erzählen.

  • Anleinpflicht ist wichtig und teilweise nicht nur in der Brut- und Setzzeit, denn so kann man sich Komentare wie: das hat er/sie ja noch nie gemacht, ersparen. Für viele wäre auch ein Hundeführerschein sehr zu empfehlen, es mag auch nicht jeder Hund, anderen Kontakt an der Leine. Es ist insgesamt schade, das Werte wie Rücksicht, Achtsamkeit, Respekt, heute für viele Fremdwörter sind.

  • Schwachsinn.
    In Niedersachsen gibt es das flächendeckend schon lange und wird von vielen Jägern missbraucht um Leute in der Natur unverhältnismäßig zusammenzuscheissen.
    Die unvernünftigen Hundehalter erreicht man damit nicht. Deren Hunde jagen trotzdem hinter dem Wild her und meucheln junge Hasen und Kitze. Also werden mal wieder die bestraft die sich anständig benehmen und deren Hunde einen gewissen Grundgehorsam kennen.
    Das war einer der Gründe weswegen ich aus der Niedersächsischen Jägerschaft ausgetreten bin.

    Ständige Anleinpflicht ist Hundequälerei!!

    Und die Anzahl Kitze die wildernden Hunden zum Opfer fallen ist verschwindend gering im Hinblick auf Todesfälle durch mähende Landwirte, Luchse, Füchse, Greifvögel und auch den Wolf. Wir haben in Deutschland viel zu viel Wild.

    Grundsätzlich möchte ich aber an alle Hundeführer appellieren vorausschauend Gassi zu laufen. Es kann nicht sein, daß andere Menschen und Hunde durch den eigenen Hund belästigt werden.

  • Garnichts. Hundeführerschein einführen und alle Hunde in die Hundeschule, damit wäre allen schon viel geholfen. Hundehaltern und Nichthundehaltern.

  • Wo ist das Problem? Hunde gehören an die Leine. Wie oft sehe ich, dass sogenannte gehorsame Hunde 50 Meter vor ihrem Hundehalter laufen...und dann nicht hören, wenn man sie zurück ruft! Es gibt auch lange Leinen an denen der Hund laufen kann. Und der abgestandene Spruch: der will ja nur spielen! Sorry , mir egal , ich als Fußgänger mag es nicht , wenn mich fremde Hunde anspringen auch wenn es freundlich ist, mir meine Klamotten einschmutzen oder mich dabei kratzen oder mir ins Fahrrad springen. Hatte früher selbst Hunde und habe sie beim Gassi gehen angeleint. Und daher sollte nicht nur eine für einen bestimmten Zeitraum angesetzte Leinenpflicht eingeführt werden; sondern eine generelle.

  • Hundeführerschein, Anleinpflicht, Kotbeutel, Hundesteuer ........
    sicher alles sehr sinnvoll, aber das Problem bleibt nach wie vor der Hundebesitzer.
    Übertragen wir mal die ersten 4 Worte auf uns Menschen:
    Nehmen wir mal den Führerschein der Menschen, wir haben alle fahren gelernt, die wir einen besitzen und wie fahrern wir? Jeder wie er will und kann!!!
    Anleinpflicht: Wie benehmen wir uns Menschen, rücksichtsvoll oder rücksichtslos, jeder so, wie er es will.
    Kotbeu Wo lassen wir unseren Müll, gerade dort wo wir gehen und stehen! Ja sogar sehe ich viele Herren der Schöpfung, die ich als Wildpinkler bezeichnen könnte.
    Hundesteuer: Wir Menschen würden doch auch jede Steuer umgehen wollen und einige tuen es sogar.
    Ich will damit sagen, wenn alle Hundebesitzer das ganze Problem betrachten würden und nicht nur sich selbst, wäre alles viel viel besser und es bedarf keiner Diskussionen mehr.

  • Schon des Öfteren musste ich beim Joggen durch den Wald erleben wie nicht angeleinte Hunde im Unterholz wüteten und Alles totbissen, was ihnen zwischen die Lefzen kam. Mit blutverschmiertem Maul adoptierten sie ihre Beute und präsentierten sie dann Stolz ihrem Bezitzer, von dem Sie auch noch dafür gelobt wurden!
    Ja, Hunde gehören angeleint: Immer, sobald sie sich im öffentlichen Raum bewegen!
    Hunde sind und bleiben unkalkulierbare Raubtiere und können jederzeit von Instinkten getrieben aggressiv und angriffslustig werden. Die jüngsten Beißattacken - auch gegen Kinder - sprechen für sich.
    Über das rücksichtslose, ekelhafte Vollkoten von Wegen möchte ich erst gar nicht anfangen: Auf den bekannten 'Gassistrecken' liegt teilweise alle zwei Meter ein Hundehaufen - teilweise auch mitten auf dem Weg.
    Hunde sind meiner Meinung nach einach nur widerlich und überflüssig!

  • Ich bin absolut für die Anlein-Pflicht. Ich habe selbst einen Hund und weiß sehr genau, welchen Hundebesitzern ich tagtäglich begegne. Leider haben wir hier in Hesssen keine Pflicht zum Hundeführerschein. Hier kann sich jeder einen Hund zulegen. Was sich da an ahnungslosen Menschen tummelt, die nicht einmal die Grundvoraussetzung der Hundeerziehung kennen, geschweige denn das Wesen eines Hundes kennen. Und die sollen dann ohne Leine laufen? Für andere Hundebesitzer ist das meist mit schrecklichen Vorfällen verbunden. Wir haben das selbst erlebt. Verantwortlich ist doch letztendlich das Ende der Leine. Und in der Zeit des Brütens ist es eine Selbstverständlichkeit, denn Hund anzuleinen. Die, die sich dagegen wehren, haben in der Regel ihren Hund auch schlecht oder gar nicht erzogen.

  • Ich finde es immer wieder prima, wie auf den Hundehaltern rum getreten wird. Da gibt es Hundesteuer, dann die Kotbeutel, jetzt Anleinpflicht, mal sehen, was noch kommt.
    Man sollte die Hundesteuer verwenden um Plätze zu bauen, wo ein Hund machen kann was er will, es ist sicherlich genügend Geld vorhanden. Dort braucht es auch keine Anleinpflicht.
    Wer kontrolliert die Katzen, was die den ganzen Tag anstellen? Wieso gibt es keine Katzensteuer und Kotbeutel? Oder ist es in Ordnung, wenn Katzen in den Sandkasten vom Kindergarten scheißen und die Kinder dann den Sand in den Mund nehmen? Ich finde es auch nicht in Ordnung, dass Pferde überall hinscheissen dürfen! Dass sich da keiner aufregt und nach Kotbeuteln fragt. Und das sind richtig große Haufen mittem Weg, während bei Hunden meist kleinere Haufen neben dem Weg liegen. Wer da rein tritt ist doch selbst Schuld.
    Also, aus der Hundesteuer und der kommenden Katzensteuer ein umzäuntes Gebiet finanzieren, wo sich die Hunde austoben können

  • Leinenpflicht ist wohl eher sinnvoll, damit die Hundebesitzer die Hunde nicht in die Wiesen koten lassen und damit das Futter für die Tiere verseuchen, die wir uns dann wieder als Steak auf den Teller legen oder als Milch den Latte verfeinern. Und das nur weil das schlecht erzogene Frauchen und Herrchen kein Bock drauf hat, die Hinterlassenschaften einsammeln will. Und natürlich jagen schlecht erzogene Hunde andere Tiere. Da steckt noch ziemlich viel Wolf drin. Aber wie wäre es mit einem verpflichtenden Hundeführerschein für alle Hundehalter. Und dem Nachweis einer Freilaufbefähigung. Das würde für Hund und Halter sinnvoll sein.

  • Finde ich gut, aber nur wenn eingezäunte Freilaufflächen für Hunde eingerichtet werden. Hundespielplätze sowieso. Die Massnahme ist leider für Hundehalter mit Hunden die jagen von Nöten. Insbesondere sollte aber ein Hundefüherschein eingeführt werden, da es leider noch immer so ist, dass auch insbesondere Tierheime Hunde an unmögliche, charakterlich und psychisch negativ auffällige Menschen vermitteln, wie Asoziale, Alkoholiker, Borderliner, Choleriker, aggressive und disziplinlose Leute, die mit den Tieren nicht umgehen können. Der Schwarzmarkt muss geahndet werden, Handel mit Tieren schlichtweg verboten. Genauso sollten die Zuchtvereine dezimiert werden, insbesondere im Ausland. Der Mensch sollte sich nicht über das Tier erheben, weder mit ihm handeln noch es zur Schau stellen und als Objekt verunglimpfen. Narzistische Menschen sollten mit keinem Lebewesen Schindluder betreiben dürfen.

  • Bin selber Hunde besitzer und leine ihn im Wald grundsätzlich an, da er genau das machen würde. Klar Jagd er, auch wenn er nicht beissen würde.
    Wo ist das Problem im Wald anzuleinen ? In Feldern oder sonst wo natürlich nicht, dort kann man alles überblicken.
    Wenn das sich rein auf den Wald bezieht, dann ist es kein Problem.

  • Da Hunde nach wie vor Tiere sind und der Grundinstinkt aus meiner Sicht weder gründlich erforscht noch kontrollierbar ist, müssen Hunde während des Aufenthalts an öffentlichen Plätzen angeleint werden.

    Die permanente Gefahr - vor allem von grossen Hunden - angegriffen zu werden führt zu Angst bei vielen Spaziergängern. Diese Angst schränkt Menschen in ihrem Handeln und freien Lebensgestaltung ein.

    Diese Einschränkungen dürfen in einem zivilisierten Rechtsstaat nicht existieren.


    Ich bin absolut für Anleinpflicht und wenn angebracht (Vorfälle, Gutachten, etcj auch Maulkorb.

  • Ich bin überzeugt, dass unangeleinte Hunde deutlich weniger Schäden anrichten, als die ganzjährig völlig freilaufenden Katzen, deren Besitzer nicht einmal in der Nähe sind.
    So denke ich, dass andere Maßnahmen eine höhere Priorität haben sollten, als den Zwang zur Leine für Hund und Herrchen.
    Damit spreche ich nicht gegen eine besondere Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme auf die Situation in der Natur durch Hundehalter - aber klar gegen einen Zwang.

    Fehlverhalten soll und muss geahndet werden, aber ein Tier nicht anzuleinen darf nicht bereits als Fehlverhalten gewertet werden.


    Das jährlichen "Hunde- und Hundebesitzer-Bashing" könnte mal etwas Abwechslung vertragen.

  • Eine Anleinpflicht ist solange unsinnig, solange es keine Kontrollen gibt! Und die gibt es, ebenso wie ob der Hund überhaupt gemeldet ist, viel zu wenig...

    Was mich weiterhin irritiert ist, das sich hier Radfahrer von Hunden belästigt fühlen - aber kein Wort über am Steuer telefonierende und abgelenkte Autofahrer verlieren die sich ebenfalls über Regeln hinwegsetzen.
    Letztendlich trifft eine solche Regelung nur die ehrlichen Hundehalter und, wie Honka sagt, nicht die man eigentlich erreichen will.

  • Punkt 1: Was für eine sinnlose Angelegenheit , Hunde gehören an die Leine! Im Rudel jagt der Hund selten so etwas dämliches gelesen deswegen fängt er keine Rehe usw...
    Punkt 2: Der Jäger und sein Maibock, ich möchte mal erwähnen die Abschüsse werden vom Staat mit unter anderem festgelegt damit der arme Wald nicht von den Rehen usw aufgefressen wird.
    Punkt 3 : schon einmal ein schreiendes Reh gehört was vom Hund gefangen wurde und nicht richtig getötet würde
    Punkt 4 : jedes gefundene und getötete oder halb getötete Reh sollte man den Gegnern des Leinenzwangs in das Wohnzimmer legen . Vielleicht ändert sich dann die Einstellung

  • Es ist unbestreitbar, dass jedes Jahr freilaufende, nicht angeleinte Hunde u.a. Ricken jagen bis sie vor Erschöpfung tot zusammenbrechen. Das Missverständnis befindet sich regelmäßig am oberen Ende der Leine. Das bezeugen schon die unsachgemäßen Aussagen der einzelnen AG Mitglieder. Jeder Hund hat einen Jagdtrieb, der ihn dazu bringt, sein Zielobjekt zu hetzen solange es geht. Da ist es egal ob Reh, Hase oder Katze. Anleinpflicht für Hunde im Wald während der Brut,- und Setzzeit ist keine Erfindung der letzten Wochen. Sie gibt es bereits seit Jahren nur hält sich keiner daran. Da die Zahl der uneinsichtigen Hundehalter aber offensichtlich von Jahr zu Jahr zunimmt und die Schäden steigen ist es nicht mehr als richtig, dass die Förster durchgreifen. Zur Not mit Abschuss des Hundes. Der kann allerdings nichts für die Dummheit von Frauchen oder Herrchen.

  • Sehr gute Idee! Regelmäßig werde ich beim Joggen oder Radfahren von Hunden verfolgt und angesprungen, ohne dass Frauchen oder Herrchen auch nur ansatzweise intervenieren. Der dann folgende Standardhinweis, dass der Hund nichts machen würde und nur spielen wolle, ist vollkommen unangebracht! Entweder im Griff haben oder konsequent anleinen!

  • Die Anleinpflicht sollte immer gelten, das schützt nicht nur Wildtiere sondern auch Menschen. Die Hundehalter sollen Flächen pachten und einzäunen, auf denen die Hunde frei laufen und miteinander spielen können. Das sozialisiert Hund und Halter.

  • Habe selbst einen kleinen Hund (Dandi Dinmont Terrier) aber ich bin mit der Anleinpflicht vollkommen einverstanden. Es kann nicht sein, dass Rehkitze getötet werden, oder wie kürzlich in Flörsheim Schwaene so verletzt werden, dass sie ihre Jungen zurück lassen. Zu einem vernünftigem Miteinander gehört eben auch, dass man seinen Hund eben mal anleint in dieser Zeit. Ausserdem werden auch oft Spaziergänger und Radfahrer von den freilaufenden Hunden behindert, muss nicht sein!! Bin vollkommen mit dem Kommentar Schonweg einverstanden.

  • Dann aber bitte auch Freigängerkatzen verbieten. Die machen so einiges an Singvögeln und Kleingetier platt.

  • In Rödermark wurden die Tage 2 Rehkitze von Hunden gerissen. Muss man dazu noch mehr sagen?

  • Würden sich Hundehalter angemessen um die Erziehung ihrer Tiere kümmern
    und auch mit kleinen Hunden regelmäßig in der Hundeschule trainieren, dann wären solche Ideen überflüssig, denn die Tiere würden auf ihre Halter hören. Aufgeschreckten, in Panik versetzten Wildtieren hilft es nichts, dass Hunde "nur" im Rudel erfolgreich jagen, wenn sie entkräftet und gehetzt wichtige Kräfte verlieren. Im Übrigen hilft es mir als Allergiker auch nicht das Geringste, dass der Hund der mich anspringt das doch nur tut, weil er mich mag und mit mir spielen will. Die Haare die zur Luftnot führen sind dann trotzdem an meiner Kleidung. Mehr Rücksichtnahme würde vielen Hundehaltern gut stehen.
    Und im Übrigen gibt es keinen Sinn eine Verordnung zu erlassen nur um die Freiheit von Hundehaltern einzuschränken. Welches Bild von Kommunalpolitikern liegt denn solchen Vorstellungen zugrunde?


  • Ich habe gar keinen Hund ICH habe einen MOPS.

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