Clown auf dem Frankfurter Fastnachtsumzug
Das närrische Treiben geht in Hessen auch am Rosenmontag weiter. Bild © picture-alliance/dpa

Die fünfte Jahreszeit ist auf dem Höhepunkt. Am Sonntag herrschte bei viel Sonnenschein ausgelassene Stimmung in den großen und kleinen Narrenhochburgen im Land. Heute geht es mit den Rosenmontagsumzügen weiter.

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Kunterbunte Kostüme, Süßigkeiten und Kusshände: Gemeinsam mit Hunderttausenden Zuschauern haben die hessischen Fastnachtsvereine am Sonntag ihre traditionellen Umzüge gefeiert. Um 12.11 Uhr begann der närrische Tag in Frankfurt unter dem Motto "Frankfurts Fastnacht, die gefällt - Spaß und Tanz im Narrenzelt!"

92 Vereine mit fast 3.000 Teilnehmern hatten sich angemeldet. 73 Wagen rollten auf einer vier Kilometer langen Strecke vom Untermainkai in Richtung Römer. Immer wieder zeigte sich die Sonne. Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) sprach von einem "vergnügten Umzug, bei dem die Vereine hohen und kreativen Einsatz gezeigt haben".

Innenstädte in der Hand der Narren

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Fastnachtszug Frankfurt 2017

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In der Landeshauptstadt Wiesbaden setzte sich um 13.11 Uhr unter Jubel am Elsässer Platz der Umzug in Bewegung. 55 Fahrzeuge, sieben Kutschen und 35 Musikgruppen bewegten sich bei Sonnenschein durch die Innenstadt. "Unsere Highlights waren das Wetter und die tollen Kostüme", sagte Zugmarschall Harald Müller, der von 400.000 Besuchern sprach. Nach dem Umzug wurde mit Bands und Verkaufsständen auf dem Schlossplatz "uff de Gass" weiter gefeiert. Das Rathaus stand den Narren zum Aufwärmen und für den Kauf von Getränken zur Verfügung.

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Eine Übersicht der Fastnachtsumzüge in Hessen lesen Sie hier.

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Um 13.33 Uhr startete der Fastnachtsumzug in Gießen, der sich mit etwa hundert Zugnummern durch die Straßen der Innenstadt schlängelte. Für den Umzug in Heppenheim, der um 14.11 Uhr begann, hatten sich 106 Teilnehmer angemeldet. In Fulda und Dieburg waren die Kinderumzüge an der Reihe. Am Rosenmontag geht es mit den Umzügen etwa in Fulda, Seligenstadt, Fritzlar und Volkmarsen weiter. In Herbstein findet der traditionelle Springerzug statt.

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Hohe Sicherheitsvorkehrungen

Die Städte hatten die Sicherheitsvorkehrungen bei ihren Umzügen nach den Terrorangriffen des vergangenen Jahres erhöht. Mit Betonpollern, geparkten Lastwagen und mehr Personal sorgte die Frankfurter Polizei für mehr Sicherheit für die Narren.

Beim Wiesbadener Fastnachtsumzug galt in bestimmten Abschnitten des Umzugs ein Fahrverbot für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen Gewicht. Für den Umzug in der Fuldaer Innenstadt am Montag stockte die Polizei ihr Personal auf mehr als 200 Beamte auf und erweiterte die Videoüberwachung.

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